Bis(s) zum Schlussakkord

In der Reihe "Opera piccola" hat "Eloise und die Vampire" Premiere

Gruseln ist so schön schaurig. Kein Kind fürchtet sich mehr wirklich vor unheimlichen Vampiren. Im Gegenteil, die blutsaugenden, mehr oder weniger freundlichen Gesellen sind neugierigen und abenteuerlustigen Kleinen als geflügelte Kumpel im Kino, Kinderzimmer oder Theater höchst willkommen.

Die Kinderoper "Eloise und die Vampire", die die Staatsoper mithilfe der Haspa und der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper auf die Bühne bringt, sorgt nun für neue Aufregungen mit den zaubermächtigen Nachtgestalten. Die Prinzessin Eloise hatte vier Brüder, doch Vampir Volhek verwandelte sie in Fledermäuse. Die Königin hatte ihm die Jungen versprochen, falls sie endlich ein Töchterlein bekäme. Nach Eloises Geburt forderte Volhek seinen Tribut. Den Windeln entwachsen, macht sich die Prinzessin - mutig, wie Mädchen eben sind - auf die Suche nach ihren Geschwistern.

Die Geschichte erinnert nicht zufällig an das Grimm-Märchen von den "Sieben Raben". Sie inspirierte den walisischen Komponisten Karl Jenkins, der auch Musiker in der Jazzrock-Band Nucleus war, zu seiner 1997 uraufgeführten Jugendoper mit viel magischem Sound. In der Reihe "Opera piccola" inszeniert Kerstin Steeb Eloises spannende Jagd nach den Vampiren mit Hamburger Schülern, die sich darauf freuen, mal auf der Bühne die spukenden Flattermänner mit den schwarzen Capes machen zu können.

"Eloise und die Vampire" 3.2.-24.2., Opera stabile, Karten zu 8,- bis 20,- unter T. 35 68 68

( (-itz) )