Corona-Regeln

Sommerurlaub in Italien: Was Reisende jetzt beachten müssen

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Scholz hält Urlaubsreisen im Sommer für denkbar

Scholz hält Urlaubsreisen im Sommer für denkbar

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Menschen im Sommer in den Urlaub fahren können. Das hänge unter anderem davon ob, wie die Pandemie sich in Deutschlands Nachbarländern entwickle.

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Der Urlaub in Italien rückt trotz Corona in greifbare Nähe. Was Touristen jetzt beachten müssen und welche Einschränkungen gelten.

Berlin. 
  • Auch in Italien verbessert sich die Corona-Lage langsam aber sicher
  • Noch gelten Beschränkungen bei Einreise und touristischen Angeboten
  • Das könnte aber schon Mitte Mai der Vergangenheit angehören
  • Ist Urlaub in Italien möglich? Was Sie jetzt wissen müssen

Wie in Deutschland entschärft sich auch in Italien die Corona-Lage zunehmend. Die Zahl der neuen Corona-Infektionen sinkt langsam aber stetig. Im Land gibt es keine Roten Zonen mehr, in denen bisher die schärfsten Corona-Maßnahmen galten. Die italienische Regierung berät derzeit über die Lockerung weiterer Einschränkungen. Ist unkomplizierter Urlaub inklusive Dolce Vita also bald wieder möglich? Wir beantworten die wichtigsten Fragen im Überblick.

Gibt es eine Reisewarnung für Italien?

Ja, für Italien gibt das Auswärtige Amt (AA) aufgrund der zwar sinkenden aber immer noch hohen Infektionszahlen weiterhin eine Reisewarnung heraus. Da die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit weiter über 50 liegt, gilt Italien immer noch als Risikogebiet (Stand 12.05). Besonders betroffen sind laut dem AA die nördlichen Regionen sowie Apulien und Kampanien.

Was muss ich bei der Einreise für den Italien-Urlaub beachten?

Noch braucht es für die Einreise nach Italien aus Deutschland und der EU einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Manche Fluggesellschaften verlangen die Vorlage des Tests bereits vor dem Abflug. Die Einreise muss mittels eines Online-Formulars bei den italienischen Behörden angemeldet werden.

Zudem müssen Reisende danach in Italien in eine fünftägige Quarantäne, die mit einem weiteren Negativ-Test beendet werden kann. Die Regelung soll aber voraussichtlich Mitte Mai fallen, wie Außenminister Luigi Di Maio bekannt gab. Für EU-Bürger, Briten und Reisende aus Israel soll es dann reichen, dass sie entweder negativ getestet, voll geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Die genauen Vorschriften und Daten müssen noch festgeschrieben werden.

Wer zudem mit dem Auto über Österreich oder die Schweiz einreist, muss auf die Transitbestimmungen der beiden Länder achten. Die Angebote für die Einreise per Flug, Zug, Bus oder Schiff sind laut AA noch eingeschränkt.

Welche Corona-Regeln gelten in Italien

In Italien gelten im kompletten öffentlichen Raum die auch hierzulande üblichen Hygieneregeln mit Maskenpflicht und Mindestabstand. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen. Landesweit gilt zudem noch ein nächtliches Ausgangsverbot von 22.00 bis 5.00 Uhr. Nach Medienberichten prüft Rom aber derzeit, ob diese Regelung weiterhin bestehen bleibt. Vermutlich wird es nicht ganz abgeschafft, sondern startet künftig erst um 23.00 Uhr oder um Mitternacht.

Für Urlauber ist es sehr wichtig, auf die Corona-Warnstufe ihrer Urlaubsregion zu achten. Denn nur ab der orangenen Warnstufe sind Einreise und touristische Angebote möglich.

  • Orangene Zonen: Hotels dürfen grundsätzlich Gäste aufnehmen. Bars und Restaurants dürfen dort nur mit einem Außer-Haus-Angebot öffnen.
  • Gelbe Zonen: Außengastronomie ist wieder erlaubt. Auch Museen und Ausstellungen können dort öffnen.
  • Weiße Zonen: In den weißen Zonen, als die zurzeit aber keine Region deklariert ist, sind so gut wie alle Corona-Beschränkungen aufgehoben.

(jas mit dpa)