Wer studiert hat, verdient im Beruf durchschnittlich 74 Prozent mehr

Berlin. Die Kluft zwischen den Einkommen von Akademikern und den Löhnen ausschließlich beruflich ausgebildeter Fachkräfte ist in den vergangenen Jahren weltweit größer geworden – besonders drastisch in Deutschland. Dies geht aus dem OECD-Bildungsbericht 2014 hervor. Akademiker in Deutschland verdienen laut Bericht im Schnitt 74 Prozent mehr als Erwerbstätige, die weder zur Universität noch zur Fachhochschule gegangen sind oder einen Meisterkurs besucht haben. Im Jahr 2000 lag der Akademiker-Vorsprung beim Einkommen in Deutschland erst bei 45 Prozent. Im Schnitt der anderen Industrienationen beträgt der Lohnvorteil von Studierten 59 Prozent.