Hamburger Forscherin: Mütter machen zu lange Babypausen

Hamburg. Zu wenige Frauen in Führungspositionen – für die Hamburger Wissenschaftlerin Christina Boll ist die Ursache klar: Viele Mütter in Deutschland machten zu lange Babypausen. Damit behinderten sie ihre Karriere, sagte die Forschungsdirektorin am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI). Mütter arbeiteten oft noch Teilzeit, wenn ihre Kinder bereits weiterführende Schulen besuchten, beklagte Boll, selbst Mutter von drei Kindern. „Man muss in einer Führungsposition nicht rund um die Uhr im Büro sitzen, aber mit 25 oder 30 Wochenstunden geht das nicht.“