FDP sucht in WikiLeaks-Affäre Spion in den eigenen Reihen

Berlin. Die Veröffentlichung Hunderttausender Geheimdokumente aus US-Botschaften auf der Internet-Plattform WikiLeaks sorgt in der Koalition für Unruhe. Die FDP sucht einen Informanten aus den eigenen Reihen, der der US-Botschaft aus den Koalitionsverhandlungen berichtet haben soll. Zum Problem könnten sich auch Äußerungen von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor US-Diplomaten über Außenminister Guido Westerwelle (FDP) entwickeln. Guttenberg soll darüber geklagt haben, dass Westerwelle zuerst keine zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan habe schicken wollen. Ein FDP-Politiker nannte es "nicht sonderlich klug", wenn Spitzenpolitiker "bei der US-Botschaft übereinander gelästert" hätten.

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