So minimiert Hamburg die Gefahren bei Großveranstaltungen

Hamburg hat keine Love Parade, aber mit Großveranstaltungen wie Hafengeburtstag, Alstervergnügen und Schlagermove Großereignisse, die Hunderttausende Besucher anziehen. Markus Schreiber, Chef des Bezirks Mitte: "Die Zusammenarbeit zwischen Behörde, Polizei und Feuerwehr ist in Hamburg sehr gut. Sicherlich kann man eine solche Gefahr wie in Duisburg nicht ausschließen, aber man kann sie durch optimale Abstimmung minimieren."

Carsten Klauer von der Hamburger Sicherheitsfirma Power berät und sichert bei Public Viewing, Konzerten und Fußballspielen: "Wir haben hier gute Veranstalter, die sich professionell beraten lassen." Ein durchdachtes Sicherheitskonzept sowie eine straffe Umsetzung mit Leitstelle, gut geschulten Sicherheitskräften und Notfallplan sei unverzichtbar, um ein Event in der Größenordnung sicher durchzuführen. Dinge, die Klauer bei der Love Parade in Duisburg in Zweifel zieht.

Um die immer höheren Standards erfüllen zu können, hat sich Power als einziges Hamburger Unternehmen für das Sicherheitskonzept der Dachorganisation Vabeg lizenzieren lassen. Es besteht aus festgeschriebenen Kriterien und sieht Schulungen vor. "Wenn man alle Punkte dieser Checkliste berücksichtigt, kann man nichts falsch machen", so Klauer.