CDU-Querelen

Merkel will bis zur Klausur schweigen

Berlin. Trotz der anhaltenden CDU-Kritik an ihrem Führungsstil will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kein schnelles Machtwort sprechen. Auf die Frage, wie sie auf die Vorwürfe reagiere, sagte sie gestern nur: "Ich freue mich auf die Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes am Donnerstag und Freitag."

Unterdessen räumte auch Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) ein, dass die CDU ihr konservatives Profil schärfen müsse. "Das konservative Profil muss sichtbar sein, weil es neben dem christlich-sozialen und dem liberalen die CDU als Volkspartei ausmacht. Dafür bin auch ich", sagte Kauder der "FAZ".

Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath rechtfertigte seine Kritik an Merkel. "Ich glaube, wir haben vielen aus dem Herzen gesprochen", sagte er "Spiegel Online".