Protest

FDP kündigt Protestaktion gegen Ypsilanti-Wahl an

Gießen. Mit einer Postkarten- und Plakatkampagne will die hessische FDP ab Montag landesweit gegen die mögliche Wahl von Andrea Ypsilanti (SPD) zur Ministerpräsidentin protestieren. Teil der Aktion "gegen Wortbruch und für Neuwahlen" seien auch Infostände und die Beteiligung aller 26 Kreisverbände der Partei, sagte FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn am Sonnabend nach einer Sitzung des Landesvorstandes seiner Partei in Gießen laut Mitteilung seiner Partei. Die Mehrheit der Menschen sei gegen eine rot-grüne Regierung. "Die FDP fordert die Bürgerschaft auf, jetzt das Schicksal unseres Bundeslandes in die Hand zu nehmen", erklärte Hahn. Mit ihrer Aktion wolle die FDP den Menschen dazu die Chance geben.

Hahn sagte, die Koalitionsvereinbarung von SPD und Grünen habe die Notwendigkeit einer solchen Aktion deutlich gemacht. Er kritisierte besonders die Erklärungen zum Ausbau der Flughäfen Frankfurt und Calden sowie von Abschnitten der Autobahn A44. Wer hier verzögere und verhindere, handele gegen die Interessen der Menschen, sagte Hahn.

Auftakt der Protestaktion soll nach FDP-Angaben ein Infostand auf dem Mauritiusplatz in Wiesbaden am Montag sein. Zudem will die FDP ihre Aktion dann bei einer Pressekonferenz im Landtag vorstellen.