Tsipras auf Werbetour in Europa für den Kurswechsel in Athen

Nikosia/Brüssel. Der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras wirbt bei den Euro-Partnern für den radikalen Kurswechsel Athens. Einen Euro-Austritt will er nicht, aber auch nicht mehr die Troika-Kontrolleure, wie er bei seiner ersten Station auf Zypern bekräftigte.

Es folgen in den nächsten Tagen Rom, Paris und Brüssel. Berlin ist derzeit nicht eingeplant. Dort betonte das Bundesfinanzministerium, Kontrollen wie von der Troika aus EU-Kommission, IWF und EZB seien vertraglich verankert. Dies sei nicht einseitig zu ändern. Verständnis für Athen kam dagegen von US-Präsident Barack Obama. „Man kann Länder, die mitten in einer Depression sind, nicht immer weiter ausquetschen“, sagte er.