Neuer Gipfel soll Blutvergießen in Ukraine stoppen

Hamburg. Angesichts der immer blutigeren Kämpfe im Osten der Ukraine hat der Westen eine neue Initiative gestartet, um einen Bürgerkrieg in letzter Minute noch zu verhindern. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fordert einen weiteren Gipfel in Genf, auf dem Russland und die Ukraine verbindlich ein Ende der Gewalt vereinbaren sollen. Morgen will der OSZE-Vorsitzende, der Schweizer Bundespräsident Didier Burkhalter, mit Kreml-Chef Wladimir Putin darüber verhandeln. Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon signalisierte seine Unterstützung. Er sei „tief besorgt“ über die Eskalation und wolle eine Vermittlerrolle übernehmen.

Unterdessen erlitten beim Vorrücken ukrainischer Regierungstruppen gegen die von prorussischen Separatisten gehaltene Stadt Slowjansk beide Seiten schwere Verluste. Die Aufständischen sprachen von 20 getöteten Kämpfern, die Regierungstruppen von vier gefallenen Soldaten. Die Rebellen schossen einen Hubschrauber ab.