Gespräche gescheitert? EU uneins über Waffenembargo für Syrien

Brüssel. Der Streit in der EU über Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen ist am Montagabend eskaliert. Österreich erklärte die Verhandlungen über eine Verlängerung oder Lockerung des Waffenembargos gegen Syrien für gescheitert. Damit entfielen zum 1. Juni auch alle EU-Sanktionen gegen das Assad-Regime, sagte Wiens Außenminister Spindelegger. Deutschland und die Niederlande dagegen versicherten, die Gespräche seien nicht vorbei: "Es gibt noch eine Chance auf einen politischen Konsens." London und Paris hatten gefordert, das Waffenembargo gegenüber den syrischen Rebellen aufzuheben.