Interpol fahndet weltweit nach WikiLeaks-Chef Julian Assange

Washington. Seine Internet-Enthüllungen haben die US-Diplomatie in große Bedrängnis gebracht. Jetzt wird es für WikiLeaks-Chef Julian Assange, 39, selbst eng. Interpol hat ihn nach Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. In dem skandinavischen Land, wo Frauen ihn sexueller Übergriffe beschuldigen, wird der Australier per Haftbefehl gesucht. Assange bezeichnete die Vorwürfe als US-Komplott. Wo er sich aufhält, ist unbekannt. WikiLeaks veröffentlichte unter anderem Aufzeichnungen über Gespräche von US-Diplomaten mit Hamburger Politikern wie Ex-Bürgermeister Ole von Beust.