Kommentar: Irans Atom- und Raketenprogramm

Teheran spielt mit dem Feuer

Das auf Öl- und Gasreserven sitzende Mullah-Regime in Teheran braucht die Atomenergie, um seine Energieversorgung auch künftig sichern zu können, baut Raketen zur Selbstverteidigung und hat eine total demokratische Präsidentschaftswahl hingelegt. So die Eigendarstellung.

In Wahrheit bedroht der iranische Regierungschef Ahmadinedschad unverhohlen Israel, leugnet den Holocaust, ist stets bereit, in der Region von Marokko bis Indonesien Unruhe zu stiften, und tanzt dem Rest der Welt auf der Nase herum, um sich atomar aufzurüsten und zur beherrschenden Macht der Region zu werden.

Bisherige Sanktionen haben wenig ausrichten können. Vor allem Russland waren eigene Interessen wichtiger, als die Regierenden in Teheran in die Schranken zu weisen. Künftig scheint China diese Rolle übernehmen zu wollen. Atomraketen in der Hand des reaktionär-religiösen Regimes sind nicht nur für Israel inakzeptabel. Teheran treibt ein riskantes Spiel mit dem Feuer.