CDU-Politiker

Merz sieht kaum Spielraum für Entlastung der Bürger

Friedrich Merz (CDU), zukünftiger Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrats.

Friedrich Merz (CDU), zukünftiger Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrats.

Foto: Peter Steffen / dpa

Friedrich Merz sieht die deutsche Wirtschaft „hart am Rande einer Rezession“. Spielräume für Entlastungen würden daher wieder kleiner.

Berlin. Der designierte Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrats, Friedrich Merz, sieht kaum noch Möglichkeiten für eine Entlastung der Bürger. „Wir stehen hart am Rande einer Rezession, zumindest einer Stagnation, denn alle Wachstumsprognosen werden in den letzten Wochen nach unten korrigiert“, sagte Merz unserer Redaktion. „Sie hätten im letzten Jahr stattfinden können, aber die Spielräume für Entlastungen werden jetzt wieder kleiner.“

Die Zeiten würden jetzt rauer, sagte der unterlegene Bewerber um den CDU-Vorsitz voraus. „Die Politik muss dann ihre Prioritäten neu ordnen. Für zusätzliche Ausgaben sind jedenfalls absolut keine Spielräume mehr vorhanden.“ (gau)

• Lesen Sie hier ein Interview mit Friedrich Merz zu weiteren Themen: Merz zwifelt am Fortbestand der Koalition bis 2021

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