"Sex and the City"

Ex-TV-Star Nixon scheitert in Vorwahl um Gouverneursposten

Cynthia Nixon wollte Gouverneurskandidatin für New York werden – sie verlor gegen Amtsinhaber Andrew Cuomo.

Cynthia Nixon wollte Gouverneurskandidatin für New York werden – sie verlor gegen Amtsinhaber Andrew Cuomo.

Foto: Jason Decrow / dpa

„Sex and the City“-Star Cyythia Nixon wird vorerst nicht Berufspolitikerin: Sie scheiterte bei der Gouverneurs-Vorwahl in New York.

New York.  In ihrer Rolle als Anwältin Miranda Hobbes in „Sex and the City“ war sie sehr erfolgreich – in der Vorwahl um den Gouverneursposten im US-Bundesstaat New York ist Schauspielerin Cynthia Nixon jetzt gescheitert.

Die 52-Jährige war als Demokratin gegen den Amtsinhaber Andrew Cuomo angetreten – und unterlag deutlich. Cuomo gewann die Vorwahl am Donnerstag mit rund 66 Prozent der Stimmen, Nixon bekam rund 33 Prozent.

Der 60-jährige Amtsinhaber hatte zuvor schon in Umfragen stets vorne gelegen, er gilt als beliebt und hat die Unterstützung großer Geldgeber und Verbände. Cuomo wird nun bei der Gouverneurswahl am 6. November gegen den republikanischen Herausforderer Marc Molinaro antreten.

Cynthia Nixon will weiter politisch aktiv sein

„Auch wenn wir uns dieses Ergebnis nicht erhofft hatten, bin ich nicht entmutigt. Ich bin inspiriert“, twitterte Nixon.

Nixon steht seit ihren Jugendjahren auf der Bühne oder vor der Kamera. Zum TV-Star wurde sie durch ihre Rolle als Miranda in der Erfolgsserie „Sex and the City“, die zwischen 1998 und 2004 ausgestrahlt wurde. Nixon lebt mit ihrer Ehefrau in New York.

Polit-Neuling Nixon, die immer wieder gegen den „korrupten Konzern-Demokraten“ Cuomo gewettert hatte, zeigt sich mit ihrer Kampagne dennoch zufrieden. „Wir haben die politische Landschaft in diesem Staat fundamental verändert.“ Sie werde sich weiter für günstigere Mieten und gegen systematischen Rassismus einsetzen. „Dies ist erst der Anfang. Zusammen werden wir diesen Kampf gewinnen.“ (dpa/moi)