Umweltschutz

Nach Plastiktüten verbietet Frankreich auch Einweggeschirr

Fürs Picknick im Park benutzt man in Frankreich gerne Plastikgeschirr – doch damit ist ab 2020 Schluss.

Fürs Picknick im Park benutzt man in Frankreich gerne Plastikgeschirr – doch damit ist ab 2020 Schluss.

Foto: imago stock&people

Etwa 4,7 Milliarden Plastikbecher werfen die Franzosen im Jahr weg, nur ein Bruchteil wird recycelt. Damit soll bald Schluss sein.

Berlin.  Schon im Juli hat díe französische Regierung Plastiktüten verboten, von 2020 soll es auch kein Einweggeschirr mehr geben. Das sieht ein Gesetzespaket vor, mit dem Präsident François Hollande sein Land zum Vorreiter im Kampf gegen Treibhausgas-Emissionen machen will.

Das Gesetz sieht laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ vor, Plastik-Teller, -Messer und -Gabeln aus dem Handel zu verbannen. An den Kaffeeautomaten in den Kantinen des Landes soll es dann auch keine Becher mehr aus Plastik geben. Nach Angaben des französischen Nachrichtenportals „The Local“ werden davon pro Jahr 4,7 Milliarden weggeworfen – wiederverwertet wird nur ein Bruchteil. (küp)