Hamburg. “Lessons in Love and Violence“ ist eine finstere Geschichte über Macht. An der gelungenen Premiere hat der Dirigent großen Anteil.

Die gute Nachricht zuerst: Man muss kein promovierter Kenner der englischen Royals und der Verästelungen ihrer Intrigen im frühen 14. Jahrhundert sein, um den historischen Feinheiten dieser sehr eigenwilligen Oper zu folgen. Umstürze, Hinterlist und Gewalt bleiben Umstürze, Hinterlist und Gewalt – egal, ob sie in einer Burg passierten oder in einem cool ausgestatteten Designer-Palast mit Gemälden wie von Francis Bacon an den Wänden.