Bramfeld

Jugendtreff HOT protestiert gegen geplante Kürzungen

Mitarbeiter des Jugendtreffs HOT in Wandsbek wehren sich gegen die vom Senat geplanten Kürzungen für Jugendeinrichtungen.

Hamburg. „Keine Kürzungen! Finger weg vom HOT!” So steht es auf dem Banner, das die Mitarbeiter der Jugendeinrichtung HOT, Hohnerkamp Offener Treff, auf der Grünfläche zwischen zwei Bäumen gespannt haben. Das Banner richtet sich eindeutig an den Hamburger Senat. Dieser will im kommenden Jahr 3,5 Millionen Euro einsparen und zwar bei den freien Trägern der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit.

Dagegen haben sich die Mitarbeiter des HOT in Wandsbek zur Wehr gesetzt. Zusammen mit anderen Wandsbeker Einrichtungen haben sie in der vergangenen Woche mehrere Protestaktionen veranstaltet. Rund 50 Sozialpädagogen und Sozialarbeiter demonstrierten in der Hamburger City gegen die Sparpläne von Sozialsenator Detlef Scheele (SPD). Allein für den Bezirk Wandsbek sollen im Etat für 2013/14 die Zuweisungen für offene Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung und quartiersspezifisch entwickelte Angebote von derzeit 5,8 Millionen Euro um 585 000 Euro sinken.