Hamburg

Wasserrohrbruch: Feuerwehr muss Keller leerpumpen

Am Ostpreußenplatz ist eine 600-Millimeter-Trinkwasserleitung beschädigt worden. Baugrube geflutet, auch Wohngebäude betroffen.

Hamburg. Ein Wasserrohrbruch in Wandsbek hat am Donnerstagmorgen für einen Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr gesorgt. Am Ostpreußenplatz wurde bei Bauarbeiten eine 600-Millimeter-Trinkwasserleitung beschädigt. "Ein Bagger hat bei Schachtsetzungsarbeiten unglücklich daneben gebaggert", sagte Ole Braukmann, Sprecher von Hamburg Wasser.

Die Einsatzkräfte wurden um 9.42 Uhr alarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr Oldenfelde rückte an. "Es lief Wasser in Baustellenbereiche, Keller und Wohngebäude", sagte Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly. Das austretende Wasser flutete einen großen Bereich einer Baustelle vor Ort. Anwohner und Geschäftstreibende schoben Wasser aus den Hauseingängen. Am Vormittag musste die Feuerwehr Keller leer pumpen.

Wasserrohrbruch in Wandsbek – zum Glück ist es eine Hauptleitung

"Es sah erst dramatisch aus", so Braukmann. "Aber zum Glück ist kein großer Schaden entstanden." Die Wasserleitung wurde schnell geschlossen, nun muss die defekte Leitung repariert werden. "Dabei wird es jedoch nicht zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen", sagte der Unternehmenssprecher.

Glück im Unglück ist zudem, dass es sich bei der defekten Leitung um eine Hauptleitung und nicht um eine sogenannte Versorgungsleitung handelt. Somit gibt es für die Anwohner keine Probleme bei der Wasserzufuhr. "Versorgungsleitungen können auch über andere Hauptleitungen Wasser beziehen", so Ole Btaukmann.

Wasserrohrbruch in Langenhorn vor gut zwei Wochen

Erst vor gut zwei Wochen hatte es in Langenhorn einen Wasserrohrbruch gegeben, weshalb eine wichtige Verkehrsader zehn Tage lang gesperrt werden musste. Bei dem Wasserrohrbruch wurde die Tangstedter Landstraße unterspült, die P+R-Anlage Langenhorn Markt konnte nicht angefahren werden und auch der Busverkehr war beeinträchtigt.