Hamburg

Feuer im CCH sorgt wohl nicht für weitere Verzögerungen

Der Dachbrand, den die Feuerwehr am Dienstag löschen musste, wird die Sanierungsarbeiten vermutlich nicht weiter verzögern.

Hamburg. Durch den Brand auf der Baustelle des Congress Center Hamburg (CCH) wird es voraussichtlich zu keinen Verzögerungen bei der Sanierung kommen. Es sei nur wenig Löschwasser in das Gebäude gelangt, sagte am Mittwoch ein Sprecher der städtischen Immobiliengesellschaft Sprinkenhof, die das CCH seit 2017 für rund 230 Millionen Euro grundlegend saniert.

Das genaue Ausmaß des Schadens werde noch ermittelt. „Wir gehen aber derzeit davon aus, dass es zu keinen Verzögerungen kommen wird.“ Die Fertigstellung des neuen CCH war ursprünglich für den Sommer 2019 geplant, hatte sich nach dem Fund von Asbest und Problemen mit einem beteiligten Bauunternehmen aber um ein Jahr verschoben.

Rauchwolke zog vom CCH über die Stadt

Der Brand war am frühen Dienstagabend auf dem Dach eines Neubaus ausgebrochen. Ein nicht ausgeschalteter Bitumenkocher hatte Feuer gefangen und weitere Bitumenblöcke und Dachbahnen in Brand gesetzt. Die riesige schwarze Rauchwolke war weithin zu sehen gewesen, sie sorgte dafür, dass für kurze Zeit Züge am Dammtor-Bahnhof ohne Halt durchfuhren und Buslinien umgeleitet wurden.

Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte auch verhindern, dass zwei Gasflaschen in unmittelbarer Nähe des Feuers detonierten. Sie war mit drei Löschzügen und 70 Einsatzkräften sowie der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.