Hamburg. Jugendliche mussten nicht so oft ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Trend aber macht Sorgen. DAK setzt auf Prävention.

Das muss man wohl schon eine gute Nachricht nennen: In Hamburg kamen 2022 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes wurden insgesamt 86 sogenannte jugendliche Komasäufer gezählt – 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Immerhin. Erstaunlich ist, dass in Hamburg mehr Mädchen als Jungen betroffen waren. Und während die Fälle von Alkoholmissbrauch bei männlichen Jugendlich sank, stieg er bei den älteren weiblichen an.