Hamburg. Nach dem Amoklauf mit acht Toten gerieten Senator, Polizeipräsident und Waffenbehörde unter Druck. Nun ziehen sie Konsequenzen.

Die Luft war dünn im Raum 151 des Rathauses, als Innensenator Andy Grote und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer am Dienstagmittag nach einer guten Stunde die Landespressekonferenz beendeten. Das lag allerdings weniger an den kritischen und zahlreichen Nachfragen über das Maßnahmenpaket rund um die zuletzt in die Kritik geratene Waffenbehörde, das Grote und Meyer fast 100 Tage nach dem schlimmsten Amoklauf der vergangenen Jahrzehnte in Hamburg vorgestellt hatten, sondern viel eher an der drückenden Hitze.