Hamburg. Steigende Preise und weniger Sozialwohnungen setzen den Senat und Stadtentwicklungssenatorin Stapelfeldt unter Druck.

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) ist nicht zu beneiden: Nach Jahren, in denen sie mit einer gewissen Berechtigung Erfolge verkünden konnte, sind die Anzeichen nicht mehr zu leugnen, dass das Mietgefüge der Hansestadt zunehmend aus dem Takt gerät. Das Wohnungsbauprogramm war als Beleg einer mieterfreundlichen Politik seit dem Regierungswechsel 2011 das Vorzeigeprojekt des SPD-geführten Senats. Noch im Bürgerschaftswahlkampf 2020 galten die (laut Mietenspiegel) relativ moderaten Steigerungen als wichtige Wahlhilfe für den Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Inzwischen versucht sein Amtsvorgänger Olaf Scholz (SPD) das Hamburger Modell auf den Bund zu übertragen.