Hamburg. Rot-Grüne Einigung bei Kitas, Medizin und mehr. Drogenpolitik soll helfen, nicht strafen. Arbeitsmarktprogramm für Corona-Geschädigte.

In der Hamburger Drogenpolitik soll künftig das Prinzip „Schnelle Hilfe statt Strafe“ gelten. Das kündigte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) im Anschluss an die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen am Montagabend im Rathaus an. Junge Menschen, die von der Polizei mit illegalen Drogen aufgegriffen werden, sollen binnen 72 Stunden eine Suchtberatung und weiterführende Hilfe bekommen. „Dafür soll die Strafverfolgung dann nicht stattfinden“, so Prüfer-Storcks, die ankündigte: „Natürlich bauen wir die Suchtberatung bedarfsgerecht aus.“