Harburg
Pastorin für Tostedt

Gudrun Junge wird ins Amt eingeführt

Gudrun Junge ist neue Pastorin in Tostedt, die pendelt aus Buxtehude

Gudrun Junge ist neue Pastorin in Tostedt, die pendelt aus Buxtehude

Foto: Caroline Wöhling / HA

Gudrun Junge pendelt zwischen den Berufsbildenden Schulen in Buchholz und der Tostedter Johanneskirchengemeinde. Zwei Arbeitgeber? Klappt schon!

Tostedt. Sie pendelt zwischen der Tostedter Johanneskirchengemeinde und den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Buchholz. Zwischen Jugendlichen, Lehrerinnen und Eltern an der BBS und einer, wie sie findet, lebendigen Tostedter Gemeinde mit einem vielfältigen Angebot. „Eine reizvolle wie herausfordernde Kombination“, sagt Pastorin Gudrun Junge.

Sie hat zum Juni eine halbe Pfarrstelle in der Tostedter Gemeinde übernommen und folgt auf Pastor Jens Gillner, der an die Universität Hamburg wechselte. Mit einer halben Stelle unterrichtet sie Religion an der BBS in Buchholz, ist Schulseelsorgerin und Mitglied des Beratungslehrerteams.

Am Sonntag, 23. August, wird Pastorin Gudrun Junge in der Tostedter Johanneskirchengemeinde vom stellvertretenden Superintendenten Pastor Olaf Koeritz eingeführt. Der Gottesdienst beginnt um zehn Uhr.

Gudrun Junge (54) hat in Göttingen Evangelische Theologie studiert und ihr Vikariat in Groß Schneen und Ballenhausen absolviert. Danach übernahm sie ein Sondervikariat an den Berufsbildenden Schule in Buxtehude.

„Ich habe zehn Jahre als Schulpastorin an der BBS Buxtehude gearbeitet, dann übernahm ich die Pastorenstelle in der Nenndorfer Kreuzkirchengemeinde für vier Jahre. Ich kenne daher den Kirchenkreis Hittfeld und aus auch noch einige Kollegen“, sagt Gudrun Junge. Nach ihrer Zeit im Kirchenkreis Hittfeld wechselte sie ins Landesjugendpfarramt im Haus kirchlicher Dienste nach Hannover.

Als Referentin für Evangelische Schülerinnen- und Schülerarbeit: „Dort habe ich Brücken zwischen gemeindlicher Jugendarbeit und Schulen gebaut, indem ich Projekte in den Gemeinden begleitete oder Angebote zur Zusammenarbeit mit Schulen geschaffen habe. Etwa Orientierungstage, Seminare zu Themen wie Teamentwicklung oder Besinnungstage.“

Für die eigene Entwicklung sei es für Jugendliche gut, in der Evangelischen Jugend mitzuarbeiten, so Gudrun Junge: „Die Erfahrungen, die Jugendliche in der Evangelischen Schülerarbeit sammeln können, sind notenfrei, freiwillig und sie können aktiv mitgestalten.

Diese Form von Jugendarbeit bietet den Jugendlichen einen ganz wichtigen Rahmen, der an keine curricularen Vorgaben oder den 45-Minuten-Zeittakt einer Schulstunde gebunden ist.“