Busbeschleunigung

Winterhude wird zum Nadelöhr: Jetzt auch Goldbekplatz

Neben der Dorotheenstraße wird auch die Haltestelle Goldbekplatz umgebaut. Moorfuhrtweg in Winterhude wird teilweise zur Einbahnstraße.

Die Bauarbeiten für das Busbeschleunigungsprogramm des Senats macht Winterhude zum Nadelöhr. Seit 1. Oktober ist bereits die Dorotheenstraße für sieben Wochen zwischen Maria-Luisen-Straße und dem Krohnskamp voll gesperrt. Nun folgen Bauarbeiten an der Bushaltestelle Goldbekplatz am Moorfurthweg. Ab dem 15.10. wird die Haltestelle umgestaltet. Laut Antwort des Bezirksamtsleiters Harald Rösler auf eine Kleine Anfrage der CDU-Abgeordneten Christoph Ploß und Ekkehart Wersich soll die Maßnahme 157.000 Euro kosten.

Die Bauarbeiten am Moorfurthweg sollen acht Wochen dauern. Laut Bezirksamt wird für diese Zeit von der Moorfuhrtbrücke Richtung Norden bis Poßmoorweg eine Einbahnstraße eingerichtet. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat die Anlieger Anfang September über die Maßnahme informiert, viele Gewerbetreibende habe dies aber laut Christoph Ploß unvorbereitet getroffen. Sie rechnen mit deutlichen Umsatzeinbußen während der Bauzeit.

Das Busbeschleunigungsprogramm soll die Stadt 259 Millionen Euro kosten. In insgesamt zwei Bauabschnitten bis ins Jahr 2020 sollen die 14 wichtigsten Metrobuslinien auf Hamburger Stadtgebiet optimiert werden, um die Fahrzeiten zu verkürzen, die Fahrgastkapazitäten zu erhöhen und das Busfahren komfortabler zu machen.

Neben der Dorotheenstraße und dem Moorfurthweg ist im Bezirk Nord aktuell auch die Kellinghusenstraße in Eppendorf teilweise gesperrt. Dort wird die Bushaltestelle vom 1. Oktober bis Freitag, den 12. Oktober teilweise nicht mehr angefahren.