Feuerwehr Hamburg

Elf Gründungsmitglieder bei 66. Jugendfeuerwehr

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Die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Kirchwerder-Nord mit Jugendwart, Vertreter und Betreuern.

Die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Kirchwerder-Nord mit Jugendwart, Vertreter und Betreuern.

Foto: Daniel Pals Photographie

Zwei Schnapszahlen zur Feier der Nachwuchsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder-Nord. Auch baulich steht Neues an.

Kirchwerder.  Elf Gründungsmitglieder bilden die Basis der 66. Jugendfeuerwehr in Hamburg. Zwei Schnapszahlen sind schon ein Grund zum Feiern. Doch der Zusammenhang ist es noch weit mehr: „Es ist nicht nur ein Hobby, sondern eine Einstellung, die euch ein Leben lang begleiten wird“, lobte Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

Sie war der Einladung ins Festzelt am Norderquerweg ebenso gefolgt wie Dr. Christian Schwarz, Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Landesbereichsführer Harald Burghart, Landesjugendfeuerwehrwart Kai Winter, Bereichsführervertreter Vierlande, Frank Meyer, sowie knapp 150 Gäste aus der Politik, der eigenen Wehr, Wehren aus den Vier- und Marschlanden und der unterstützenden Nachbarschaft. „Auf die Unterstützung im Dorf können wir uns immer verlassen“, betonte Heiner Meyns, Wehrführer der FF Kirchwerder-Nord.

Jugendwehr der FF Kirchwerder-Nord hat ihr Können schon unter Beweis gestellt

Seit Anfang Juni kommen ein Mädchen und zehn Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren mittwochs von 18 bis 20 Uhr zusammen. Jugendfeuerwehrwart Bernd Hüge und sein Vertreter Björn Heuermann bekommen dabei tatkräftige Unterstützung von Jan Riecken, Yvonne Peters und Lena-Marie Peters. Und das trägt Früchte: So hätten die Kinder und Jugendlichen nach eigener Auskunft seitdem nicht nur vieles in Sachen Erster Hilfe gelernt, sondern auch Schläuche rollen und Teamarbeit. Unter Beweis stellten sie das gleich bei zwei Wettbewerben: Beim Schlauchbootwettkampf in der „Heim-Arena“ auf der Holake landete das Team direkt auf dem dritten Platz. Beim August-Ernst-Pokal, bei dem Jugendfeuerwehren aus Hamburg ihr Wissen über Feuerwehr-Technik oder auch in Geschicklichkeitsübungen messen, belegten sie den 17. von 26. Plätzen. „Ein richtig guter Schnitt“, lobte Jugendfeuerwehrwart-Vertreter Björn Heuermann.

Ende 2023 könnte die Wehr in ihr neues Feuerwehrhaus umziehen

Zur Gründung gab es von den Gästen einige Geschenke, darunter eine Tischtennisplatte, einen Kickertisch sowie eine Kiste voller Gesellschaftsspiele. Derzeit ist der Platz im Feuerwehrhaus dafür zwar noch begrenzt, denn die Wehr ist an der Spitze von Norderquerweg und Kirchwerder Hausdeich im ältesten Feuerwehrhaus Hamburgs beheimatet. Etwa 250 Meter weiter laufen auf einer Wiese am Kirchwerder Hausdeich 127 aber seit Mitte August die Bauarbeiten für ihre neues Feuerwehrhaus – und dort wird es auch einen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr geben.

Im ersten Schritt wurde das Gelände mit Sand aufgeschüttet, auch eine Lärmschutzwand wird entstehen. Im November sollen die Arbeiten am Hochbau beginnen und wenn alles rund läuft vor dem Jahreswechsel beendet sein. Da der Innenausbau mit jeder Menge Technik anspruchsvoll ist, werden bis zum Einzug der Wehr noch Monate vergehen. „Ende nächsten Jahres ist realistisch“, schätzt Landesbereichsführer Harald Burghart.

( ld )

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