Vier- und Marschlande

Streit unter Jugendlichen: Großeinsatz in Zollenspieker

Die Polizei fuhr mit einem Großaufgebot zum Streit in Zollenspieker (Symbolbild).

Die Polizei fuhr mit einem Großaufgebot zum Streit in Zollenspieker (Symbolbild).

Foto: Armin Weigel / picture alliance / dpa

18-Jähriger trug Kopfplatzwunde davon und musste ins Krankenhaus. Polizei fahndete nach zwei 15-Jährigen. Wer ist Opfer, wer Täter?

Hamburg. Ein noch undurchsichtiger Streit zwischen zwei 15-Jährigen und einem 18 Jahre alten jungen Mann löste am vergangenen Sonntag in Zollenspieker einen Großeinsatz der Polizei aus. Der 18-Jähriger aus Kirchwerder, der mit dem Fahrrad unterwegs war, geriet mit seinen beiden Kontrahenten gegen 17.30 Uhr nahe der Straße Auf dem Sülzbrack aneinander.

Die Jugendlichen sollen den 18-Jährigen nach dessen Aussage angehalten und geschlagen haben. Er wurde mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus gebracht. Die Jugendlichen erzählten der Polizei wiederum, dass sie sich bloß gewehrt hätten, nachdem sie von dem 18-Jährigen mit einem Messer bedroht worden seien.

Auseinandersetzung in Zollenspieker löst Großeinsatz der Polizei aus

Ein Messer konnte die Polizei trotz massiver Präsenz am Ort des Geschehens nicht finden. „Alle drei Beteiligten waren bei der Klärung des Sachverhalts unkooperativ“, sagt Thilo Marxsen, Mitarbeiter der Polizeipressestelle.

Die Jugendlichen erstatteten Anzeige gegen den 18-Jährigen, dieser wiederum gegen die Jugendlichen. An der eingeleiteten Sofortfahndung waren knapp zehn Polizeifahrzeuge, darunter Bereitschaftspolizei, Zivilbeamte und ein Hundeführer, beteiligt.

( hy )

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