Hamburg. Der Vorschlag von Till Steffen (Grüne) trifft bei Koalitionspartner SPD auf wenig Zustimmung. Besonders ein Punkt ist umstritten.

Es war die knappste Entscheidung aller sechs Hamburger Wahlkreise bei der Bundestagswahl 2021: Mit 29,8 Prozent der Erststimmen setzte sich Ex-Justizsenator Till Steffen von den Grünen im Wahlkreis Eimsbüttel als Direktkandidat gegen den jetzigen Parlamentarischen Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Niels Annen (SPD), durch, der auf 29,6 Prozent kam. Gerade einmal 400 Stimmen betrug der Unterschied zwischen beiden. Glück für Annen: Er zog im letzten Augenblick über die Landesliste doch noch erneut in den Bundestag ein.