Medien

Abendblatt-Redakteure gewinnen Deutschen Reporterpreis

Gewann mit dem Abendblatt-Kollegen Christoph Heinemann den Reporterpreis: Jens Meyer-Wellmannm hier im Gespräch mit der damaligen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries beim Besuch in Hamburg (Archivbild).

Gewann mit dem Abendblatt-Kollegen Christoph Heinemann den Reporterpreis: Jens Meyer-Wellmannm hier im Gespräch mit der damaligen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries beim Besuch in Hamburg (Archivbild).

Foto: Mark Sandten/HA

Christoph Heinemann und Jens Meyer-Wellmann erhalten den renommierten Preis in der Kategorie "Beste Lokalreportage".

Hamburg. Im Corona-Jahr ist auch bei der Verleihung des Deutschen Reporterpreises 2020 alles etwas anders. Aufgrund der Pandemie hat die Jury die Gewinner per Videostream bekannt gegeben. Unter den Preisträgern sind auch Redakteure vom Hamburger Abendblatt.

Insgesamt wurden für den Wettbewerb 820 Arbeiten eingereicht. In der Kategorie "Beste Lokalreportage" gewannen die Abendblatt-Redakteure Christoph Heinemann und Jens Meyer-Wellmann.

Reportage über Corona-Ausbruch am UKE prämiert

In ihrem Report „Der Ausbruch“ rekonstruierten Heinemann und Meyer-Wellmann den Corona-Ausbruch auf den Krebsstationen des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE), bei dem elf Menschen starben.

Christoph Heinemann gewann in diesem Jahr bereits den Nannen-Preis für seine Geschichte über die "Soko "Cold Cases" der Hamburger Polizei, die lange zurückliegende Kriminalfälle lösen sollte – und stattdessen für einen Personalskandal sorgte.

In der ebenfalls nominierten Reportage „Ein Herz für Lilly“ begleitete Peter Wenig eine Neunjährige, die seit 18 Monaten im UKE auf ein Spenderorgan wartete.