Elbtunnel

A7-Sperrungen: Lamellen schneller als geplant repariert

Lamellenreparatur vor dem Elbtunnel (Archivbild)

Lamellenreparatur vor dem Elbtunnel (Archivbild)

Foto: imago images/Lars Berg

Zwei eigentlich bereits geplante Sperrungen der Autobahn können ausfallen – wie es mit Ausbau und Sanierung weitergeht.

Hamburg. Dank einer vorzeitigen Reparatur kann die A7 am Elbtunnel seit Mittwoch wieder rund um die Uhr befahren werden. Zwei weitere geplante Sperrungen der Fahrbahn in Richtung Flensburg und der Auffahrt Hamburg-Waltershof könnten entfallen, teilte die Autobahn Niederlassung Nord mit.

Im April waren in dem Bereich vier gebrochene Lamellen entdeckt worden. Die Stahlverbindungen halten die Brückenelemente zusammen, aus denen die Autobahn südlich des Elbtunnels auf einer Länge von fast vier Kilometern besteht. Die Lamellen wurden während der nächtlichen Sperrungen ausgetauscht, die Reparatur dauerte auf diese Weise nur fünfeinhalb statt zwölfeinhalb Wochen.

Wie die A7-Sanierung weitergeht

Im Herbst sollen der Ausbau und die Sanierung der auf Betonpfeilern stehenden Autobahn beginnen. Im Jahr 2026 soll die A7 südlich des Elbtunnels - die sogenannte Hochstraße Elbmarsch - achtspurig befahrbar sein. Während der Bauzeit wird die bestehende sechsspurige Verkehrsführung beibehalten. Die Vorarbeiten laufen bereits.

Zugleich wird die erste (östliche) Tunnelröhre noch bis Mitte Juli saniert. Zur Einrichtung einer neuen Verkehrsführung, die der A7-Ausbau erfordert, soll die Autobahn in der Nacht zum 21. Juni voll gesperrt werden, wie eine Sprecher der Projektgesellschaft sagte.

( dpa )

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