Hamburg

Lombardsbrücke: Start der Sanierung verschiebt sich

Die Lombardsbrücke über die Alster wird saniert, doch der Start der Arbeiten verzögert sich zunächst.

Die Lombardsbrücke über die Alster wird saniert, doch der Start der Arbeiten verzögert sich zunächst.

Foto: picture alliance

Wann die Restaurierung einer der bekanntesten Brücken Hamburgs beginnt, warum sie so lange dauert und welche Einschränkungen es gibt.

Hamburg. Sie gehört zum Hamburger Stadtbild wie ihre Nachbarin, die Kennedybrücke und andere Fixpunkte der Innenstadt: die Lombardsbrücke. Die doppelte Brücke, auf der Züge, Autos, Fußgänger und Radfahrer die Alster überqueren, markiert den Verlauf der alten Stadtbefestigung – und die Grenze zwischen Binnen- und Außenalster. Eigentlich sollte die Sanierung der Lombardsbrücke ab Montag, 14.10., beginnen. Doch wie der NDR berichtet, verzögert sich der Start.

Das vor rund 150 Jahren errichtete und Anfang des letzten Jahrhunderts für den Eisenbahnverkehr verbreiterte Bauwerk ist in die Jahre gekommen, deswegen soll sie aufwendig saniert werden. Wie die Verkehrsbehörde zunächst mitteilte, waren die Vorarbeiten für Sonnabendvormittag und der Start der Restaurierung der Lombardsbrücke für Montag geplant. Doch offenbar hat die Firma, die die Straßenabsperrungen aufbauen sollte, kurzfristig abgesagt. Laut NDR ist der Start der Sanierung nun für Anfang November geplant.

Lombardsbrücke bekommt ihre Fahnenmasten zurück

Neben den von Abgasen schwarz angelaufenen Natursteinfassaden und Balustraden soll auch das Mauerwerk der Brücke instand gesetzt werden. Darüber hinaus sollen die noch bestehenden Kandelaber der Lombardsbrücke restauriert und ihre Gegenstücke auf der Außenalsterseite wieder hergestellt werden. Auch die lange abgebauten Fahnenmasten entlang der Brücke werden wieder aufgestellt. Alle Arbeiten erfolgen denkmalgerecht, sind also komplizierter als eine bloße Sicherung der Statik.

Die Dauer der Arbeiten soll laut Behörde ein Jahr bis zum Herbst 2020 betragen. Trotz der Sanierung sollen während der gesamten Bauzeit zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung stehen. Dafür wird der rechte Fahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof gesperrt und auf die Gegenfahrbahn verlegt.