Elbphilharmonie

Radiopreis 2019: Staraufgebot und einige Überraschungen

Urgestein: Barbara Schöneberger moderiert im neunten Jahr in Folge die Gala zum Deutschen Radiopreis in Hamburg.

Urgestein: Barbara Schöneberger moderiert im neunten Jahr in Folge die Gala zum Deutschen Radiopreis in Hamburg.

Foto: Imago/Photopress Müller

Auch im zehnten Jahr findet die Gala in Hamburg statt. Bei Moderatorin Barbara Schöneberger geben sich Promis die Klinke in die Hand.

Hamburg. Dieses Staraufgebot kann sich sehen lassen: Zum 10. Deutschen Radiopreis wird am Mittwoch in der Elbphilharmonie allerhand Prominenz erwartet. Zur Gala in Hamburg haben sich neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie dem Schauspieler Florian Lukas, Autorin Dörte Hansen oder Investor Frank Thelen (jeweils als Laudatoren) unter anderem die Künstler Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer und Simply Red angekündigt.

Lindenberg und Grönemeyer warten dabei mit ganz besonderen Schmankerln auf: Während der inzwischen 73 Jahre alte Panikrocker und Wahlhamburger Lindenberg den geladenen Gästen im Großen Saal mit der Premiere seiner neuen Single "Niemals dran gezweifelt" einheizen soll, hat Grönemeyer für die Preisverleihung sogar ein eigenes Arrangement komponiert.

Das sind die Gewinner des Radiopreises 2019 in Hamburg

Das sind die Stars beim Radiopreis in Hamburg:

  • Herbert Grönemeyer (Sänger)
  • Udo Lindenberg (Sänger)
  • Mark Forster (Sänger und Laudator)
  • Lena Meyer-Landrut (Sängerin)
  • Nico Santos (Sänger)
  • Simply Red (Musiker)
  • Khatia Buniatishvili (Starpianistin)
  • Barbara Schöneberger (Moderation)
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Ehrengast)
  • Dörte Hansen, Marietta Slomka, Florian Lukas, Nazan Eckes, Andrea Sawatzki, Dominic Raacke, Julia Jäkel, Frank Thelen, Sönke Wortmann und Jörg Schüttauf (Laudatoren)

Schöneberger moderiert zum neunten Mal

Moderiert wird die Gala im neunten Jahr von Barbara Schöneberger (NDR-"Talkshow"), im Publikum nimmt auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Platz. Fans müssen sich beim Kontakt mit ihren Stars allerdings auf den Roten Teppich beschränken – Karten für die Veranstaltung gingen nicht in den freien Verkauf. Vergeben wird der Radiopreis in zwölf Kategorien, in denen insgesamt 36 Moderatoren und Sender nominiert wurden.

Erstmals prämiert wird in diesem Jahr auch der beste Podcast. Ausgezeichnet werden laut den Statuten Angebote oder Personen, die "in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken". Ausgewählt werden sie von einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts.

Video: Stars gratulieren zum Radiopreis-Jubiläum

In diesem Jahr hatte es mit 442 Einreichungen von 154 Radioprogrammen so viele Bewerbungen wie nie gegeben. "Das ist ein Preis, der lebendig ist und der zeigt, wie vital, vielfältig und facettenreich Radio ist", hatte Joachim Knuth, Vorsitzender des Radiopreis-Beirats und Programmdirektor Hörfunk des NDR, hierzu gesagt. Der Sender richtet die Verleihung federführend aus.

Das sind die zwölf Kategorien des Radiopreises:

  • "Beste Comedy"
  • "Beste Innovation"
  • "Bestes Interview"
  • "Bester Moderator"
  • "Beste Moderatorin"
  • "Beste Morgensendung"
  • "Bester Newcomer"
  • "Bestes Nachrichten- und Informationsformat"
  • "Bester Podcast"
  • "Beste Programmaktion"
  • "Beste Reportage"
  • "Beste Sendung"

Radiopreis als Livestream im Internet

Ganz nah am Geschehen sein können Interessierte aber als Zuhörer im Radio oder Zuschauer im Fernsehen und Internet. Insgesamt übertragen 68 Radiosender die Gala live, darunter 15 öffentlich-rechtliche Sender und 53 private Programme. Für die angeschlossenen Funkhäuser kommentieren Birgit Hahn (Radio Hamburg) und Sebastian Winkler (BAYERN 3).

Diese öffentlich-rechtlichen Radiosender übertragen live:

  • NDR Info Spezial, NDR 2
  • Antenne Brandenburg (rbb)
  • BAYERN 3
  • Bremen Vier, Bremen Zwei
  • Deutschlandfunk Nova
  • hr 3, hr-INFO
  • MDR JUMP, MDR Sachsen-Anhalt
  • SR 1, SWR3, SWR Aktuell
  • WDR 2

Gäste beim Radiopreis 2018 in Hamburg:

Im analogen TV wird das Event zeitversetzt ausgestrahlt, der NDR überträgt ab 22 Uhr als erster von insgesamt sieben dritten ARD-Programmen. Am Wochenende gibt es dann noch einmal ein "Best of" der Gala. Es geht aber auch ganz live und direkt mit bewegten Bildern: Unter www.deutscher-radiopreis.de startet um 18.30 Uhr ein Livestream mit ersten Eindrücken vom Roten Teppich.

In einem Liveblog werden außerdem Kommentare von Radiofans und aus der Branche gesammelt. Unter dem Hashtag #drp19 können sich Zuschauer und Hörer in den Sozialen Netzwerken an der Diskussion beteiligen.

Hier läuft der Radiopreis im Fernsehen:

  • NDR: Mittwoch, 22 Uhr sowie Freitag, 00.00 Uhr ("Best of")
  • ARD-alpha: Mittwoch, 23.15 Uhr
  • MDR: Mittwoch, 23.35 Uhr
  • RBB: Mittwoch, 00.00 Uhr
  • HR: Donnerstag, 00.05 Uhr
  • WDR: Donnerstag, 00.25 Uhr
  • SR: Sonntag, 10.00 Uhr ("Best of")
  • SWR: Sonntag, 10.00 Uhr ("Best of")

Auch das Grimme-Institut ist involviert

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR.

Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Erstmals verliehen wurde der Radiopreis im Jahr 2010, Austragungsort der Gala war von Anfang an Hamburg – zunächst im "Schuppen 52" im Hafen, 2017 und in diesem Jahr in der Elbphilharmonie, 2018 und ab 2020 wieder im "Schuppen 52".