Umweltschutz

Erde, wir retten dich! Hamburger Klimawoche hat begonnen

Die Reporter Yvonne Weiß und Axel Leonhard fuhren zu allen Interviewterminen für ihre Nachhaltigkeits-Serie mit dem Rad.

Die Reporter Yvonne Weiß und Axel Leonhard fuhren zu allen Interviewterminen für ihre Nachhaltigkeits-Serie mit dem Rad.

Foto: Mark Sandten / MARK SANDTEN / FUNKE FOTO SERVICES

CO2-Bilanz, steigende Meeresspiegel, Plastikmüll – bis Ende der Woche sprechen die besten Umweltexperten über die größten Probleme.

Hamburg. Erde, wir retten dich! Jetzt aber wirklich. Die 11. Hamburger Klimawoche hat sich viel vorgenommen: Mehr als 250 Veranstaltungen zum Klimaschutz und den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen werden in dieser Woche stattfinden; viele davon auf dem Hamburger Rathausmarkt. Highlight ist eine öffentliche Liveschaltung nach Monaco zur Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarats IPCC zu den Ozeanen und Polarregionen (am Mittwoch im Beisein der Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft Carola Veit und des Hamburger Umweltsenators Jens Kerstan). Das Abendblatt hat die wichtigsten Experten vorab interviewt. Videos dieser Gespräche veröffentlichen wir im Laufe der Woche auf unserem Instagramkanal @abendblatt und auf abendblatt.de. Hier lesen Sie eine Zusammenfassung.


Frank Schweikert, Gründer der Deutschen Meeresstiftung und Organisator der Klimawoche

Was sind die drängendsten Umweltprobleme derzeit?

Frank Schweikert: Zweifelsohne der globale Klimawandel mit all den sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen, die wir jetzt bereits spüren. Die Kosten für die Reparatur der Schäden durch den Klimawandel werden immer teurer und die Folgen immer unangenehmer. Der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels bedroht die Existenz der Freien und Hansestadt Hamburg. Deswegen hat Hamburg als wohlhabende Stadt und Heimat des Exzellenzclusters für Klimaforschung eine besondere Verantwortung für sich und die Welt, als Vorbild Zeichen zu setzen.

Was haben Greta und Boris Herrmann erreicht?

Schweikert: Die Atlantiküberquerung war ein positives Signal in die Welt für einen Aufbruch, der politisch und gesellschaftlich über viele Jahre trotz besseren Wissens verschleppt wurde. Die Weltwirtschaft hat bis vor 100 Jahren mit Windkraft einwandfrei und ohne ökologischen Fußabdruck funktioniert, warum sollte die Windkraft in der Zukunft nicht auch wieder eine Unterstützung für den globalen Transport von Waren sein? Nach wie vor wird versucht, den Weg des geringsten Widerstands und des größten Ertrags zu gehen, obwohl jeder weiß, dass die Ressourcen unserer Erde endlich und ein Kreislauf sind.

Wird unser Leben durch nachhaltiges Handeln teurer?

Schweikert: Die Preise, die wir heute bezahlen, sind keine ehrlichen Preise, sondern schließen gravierende Umweltschäden und ehrliche Energiepreise nicht mit ein. Deswegen werden wir uns in bestimmten Bereichen an drastisch höhere Preise gewöhnen müssen, beispielsweise für gesunde Nahrungsmittel. Auf der anderen Seite wird es Beispiele geben, die unser Leben günstiger und lebenswerter machen, wie etwa die Neustrukturierung unseres öffentlichen Verkehrssystems und die Energiekosten durch Solarstrom, die mit sieben Cent pro Kilowattstunde bereits heute konkurrenzlos günstig wären, wenn entsprechende Anlagen finanziert und installiert wären.

Boris Herrmann, Skipper und Schirmherr der Hamburger Klimawoche

Bis 2035 soll die Bundesrepublik kein CO2 mehr ausstoßen, kann das gelingen?

Boris Herrmann: Ich hoffe, dass ein Wunder passiert, dass sich Mehrheiten verändern und das Problem endlich als wirkliche Krise wahrgenommen wird. Klimawandel wird oft nur als eines von vielen herausfordernden Themen wahrgenommen. Das sehe ich anders. Klimawandel ist das wichtigste Thema derzeit, denn wir befinden uns in einem Wettlauf gegen die Zeit. Wenn wir das Rennen noch gewinnen wollen, hat der Klimawandel Priorität vor allen anderen Pro­blemen. Die nächsten zwei, drei Jahre sind entscheidend, um die CO2-Kurve herunterzubekommen. Die Technologie ist da, das Geld ist da – es fehlen nur das Bewusstsein und der politische Wille.

Tristan Jorde, Umweltberater von der Verbraucherzentrale Hamburg

Unser Alltag funktioniert nicht mehr ohne Plastik – oder doch?

Tristan Jorde: Wir haben es uns so eingerichtet, dass er nicht mehr ohne Plastik zu funktionieren scheint, wir haben aber erst in den letzten Jahren so richtig viel Plastik verbraucht. Das sind erschreckende Zahlen: Fast die Hälfte des weltweit produzierten Plastiks ist erst nach dem Jahr 2000 produziert worden. Wir haben also noch einen richtigen Schub in die Welt gesetzt, und jetzt sind alle ganz verwundert, dass überall Plastik herumschwimmt.

Mikroplastik ist mit dem Auge aber gar nicht zu erkennen, richtig?

Jorde: Bei Mikroplastik sprechen wir von Teilen, die unter 5 Millimeter groß sind. Das ist das Tückische am Plastik, er wird gefährlicher, je kleiner er ist. Er hat so die Möglichkeit, sich in den Organismus von Lebewesen einzunisten, er kommt in die Böden, ins Wasser, verbreitet sich so immer weiter und überall.

Wie sieht der Weg eines Plastikteils aus?

Jorde: Wenn ich es richtig entsorge, ist die Chance, dass Mikroplastik daraus entsteht, relativ gering. Wenn ich Plastik aber einfach so irgendwo fallen lasse, gelangt es in die Umwelt. Der Abbau eines Plastikteils kann bis zu 500 Jahre dauern. Eine Folie etwa, die um ein Brot war und nun auf ein Feld fliegt, die bleibt da liegen, Vögel fressen sie, sie halten es für Nahrung.

Wie gefährlich ist das für Tiere?

Jorde: Es gibt ganz dramatische Bilder. Ein Albatros etwa, den man tot gefunden hat, der ist verhungert, weil sein gesamter Magen mit Plastikteilen gefüllt war. Die Vögel verhungern bei vollem Bauch, sehr grausam. Es gibt andere Wirkungsweisen. Die Teile können Giftstoffe freisetzen, sodass die Tiere Darm- oder Hautprobleme bekommen. Es gibt auch viele Mikroplastikteile im menschlichen Darm, die können Entzündungsprozesse auslösen und ernsthafte Probleme bereiten.

Wie viel Müll schwimmt derzeit in unseren Meeren?

Jorde: Mehr als wir uns vorstellen mögen. Es gibt diesen Great Pacific Garbage Track, der ist so groß wie Mitteleuropa. Überall auf der Welt befinden sich Müllstrudel, die bilden richtige Flecken auf der Meeresoberfläche. Es gibt jedoch auch schwere Teile, die auf den Boden sinken und so in der Nahrungskette landen. Schätzungen sprechen davon, dass wir alle im Monat eine Kreditkarte an Mikroplastik verspeisen.

Welche Alternativen schlagen Sie vor?

Jorde: Kunststoff ist per se nicht böse, die Leichtigkeit kann ein Vorteil sein. Man braucht weniger Transportenergie. Aber schlecht ist reine Wegwerfplastik, Dinge, die wir nur eine Woche lang benutzten, die den Verpackungsmüllberg ansteigen lassen. Da helfen freiwillige Verpflichtungen überhaupt nicht. Wir haben seit 30 Jahren eine Verpackungsmüllverordnung, seit 30 Jahren jedoch wachsen auch die Müllberge. Es braucht klare Limitierung. Raus aus den Einweg- und Wegwerf-Produkten.

Strohhalme wurden immerhin verboten.

Jorde: Das feiere ich nur bedingt. Strohhalme sind nicht das zentrale Problem. Ein bisschen hat sich die EU da rausgeschummelt. Dinge, die leicht zu verbieten sind, hat sie verboten. Die Fischereigeräte und der allgemeine Verpackungsmüll sind ein viel größeres Problem.

Umweltpsychologin Lydia Heilen vom Global Marshall Plan

Was ist der Global Marshall Plan?

Lydia Heilen: Es handelt sich um eine Stiftung aus Hamburg. Zu unseren Zielen gehört es, die Nachhaltigkeitsziele der UN umzusetzen.

Ihr sagt, dass es große globale Verwerfungen geben wird, wenn die Nachhaltigkeitsziele der UN nicht umgesetzt werden. Warum?

Heilen: Weil die Welt immer weiter auf einen Abgrund zusteuert. Die Klimakrise wird immer schlimmer, wir erreichen dann eine weltweite Erwärmung von bis zu vier Grad, was dazu führt, dass Teile der Welt dann schon unbewohnbar werden. Lebensgrundlagen werden zerstört, Städte unter Wasser gesetzt. Trinkwasser wird zur kritischen Ressource, um die sich Konflikte entspannen.

Ihr schlagt eine Finanzierung vor, die den staatlichen Haushalt nicht belastet. Wie soll das funktionieren?

Heilen: Durch eine Finanztransaktionssteuer oder eine Kerosinsteuer, dadurch würden neue Mittel frei. An den aktuellen Debatten hört man, wie umstritten solche Ideen sind. Aber man muss halt auch mal große Schritte wagen, wenn man wirklich was verbessern will.

Wird Nachhaltigkeit immer schwerer durchzusetzen sein oder leichter, weil sich das Bewusstsein der Menschen schon verändert hat?

Heilen: Viele Menschen sind sich immer bewusster darüber, dass wir ein Problem haben. Doch dieses Bewusstsein spiegelt sich nicht in unseren Handlungen wider. Wir passen unsere Lebensweise zu wenig an, die Trends zeigen sogar eher das Gegenteil: Wir verbrauchen mehr CO2 und konsumieren mehr als früher. Wir brauchen einen Umbruch.

Es handelt sich also um eine Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln.

Heilen: Ja, Gewohnheiten spielen eine große Rolle, genauso wie unser Umfeld. Was macht mein Partner, was mein Nachbar? Wenn ich das Gefühl habe, keinen Einfluss zu haben, passiert nichts. Dabei kann jeder eine wichtige Kraft sein. Nicht nur ein Politiker.

Man kann sich von euch als Nachhaltigkeitsbotschafter ausbilden lassen, richtig?

Heilen: Ja, SDG-Scouts heißen die bei uns, also Botschafter für die Sustainable Development Goals, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung von der UN. Sie traten 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren in Kraft, also bis 2030. Um die globalen Ziele der UN erklären und präsentieren zu können, macht man bei uns einen eintägigen Workshop, in dem man alles zum Thema lernt.

Lassen sich diese beiden Ziele denn überhaupt vereinen?

Heilen: Das sind genau die Lösungen, die wir finden müssen. Die Ziele funktionieren als Gemeinschaft, als gesellschaftliche Transformation. 193 Länder haben sich auf diese Ziele geeinigt, darunter Russland, USA und Länder in Asien, es gilt also Kompromisse zu erarbeiten.

Wie viel Zeit bleibt uns noch?

Heilen: Die Nachhaltigkeitsziele müssen wir bis 2030 erreicht haben, das sind noch elf Jahre, nicht lange für so große Veränderungen. Es müsste wesentlich mehr getan werden. Schweden etwa macht sehr viel, andere Länder sind weit hinterher, Deutschland befindet sich im oberen Mittelfeld. 2030 wird eine kritische Zahl für uns alle.

Umweltaktivistin Florentine Müller

Wie schwer ist es, nachhaltig zu leben?

Florentine Müller: Es ist leicht und kostet nicht viel Geld. Ich dachte früher immer, wenn ich nachhaltig leben würde wollen, müsste ich Tausend Dinge beachten und hätte kaum mehr Freiraum in meiner Lebensgestaltung, das stimmt aber nicht. Ich achte jetzt seit einem Jahr konkret darauf, was ich wie verbrauche. Das war nicht schwer, es war für mich anfangs nur erschreckend festzustellen, was ich alles benutzt und konsumiert habe.

Wie steigt man ein in die ökologisch bessere Lebensführung?

Müller: Ein guter Anfang ist, zuerst mal im Bad zu gucken, wie viele Shampoos und Duschgels man hat. Wenn man die irgendwann mal aufgebraucht hat, könnte man auf biologische Produkte wie Lavera umsteigen oder auf ein Stück Seife. Die hält deutlich länger.

Food-Expertin Patricia Rigorth von „Soil & More“

Kann ich beim Kochen etwas fürs Klima tun?

Patricia Rigorth: Ja, denn unsere Ernährung hat ganz viel mit dem Klima zu tun. Mit unserem Einkaufsverhalten können wir viel beeinflussen. Hier zählen vier Stichworte: regional, saisonal, biologisch und pflanzlich. Wir finden das ganze Jahr Erdbeeren im Supermarkt, aber die Energie, die aufgewendet wird, um Lebensmittel durch die Welt zu transportieren, hinterlässt einen großen CO2-Abdruck. Wer also regional und saisonal einkauft, der erwirbt Produkte mit weniger Lagerung und Transport auf der Uhr.

Welche Klimavorteile bringen die Stichworte biologisch und pflanzlich?

Rigorth: Biologischer Anbau verbraucht weniger Dünger und Ressourcen. Und pflanzlich ist wichtig, weil dann keine Regenwälder gerodet werden, um Futtermittel anzubauen. Der Regenwald im Amazonas brennt gerade aus genau dem Grund. Eine einfache Rechnung: Für eine tierische Kalorie braucht man drei bis zehn pflanzliche Kalorien, man muss also große, große Flächen haben, um das Futter für die Tiere und die Weiden bereitzustellen. 17 Prozent des CO2-Ausstoßes der Welt beruhen auf der Tatsache, dass wir Tiere essen.

Am besten wäre es wahrscheinlich, die Produkte selbst anzubauen. Aber das können wir in der Stadt doch nicht.

Rigorth: Wir können sie aber haltbar machen. Produkte wie Sauerkraut können wir durch Fermentierung mit Salz haltbar machen. Das ist ziemlich einfach, wir zeigen bei der Klimawoche, wie das geht. Durch Fermentierung spart man Energie, weil nichts eingekocht wird. Ich habe einen Garten, in dem ich selbst anbaue, aber diese Möglichkeit hat natürlich nicht jeder. Dann wäre der Gang in den Bio-Supermarkt oder auf Wochenmärkte super. Viel weniger Transportwege, viel weniger Verpackung. Es gibt in Hamburg auch solidarische Landwirtschaft, wo man sich Anteile an einem Bauernhof sichern kann.

Die Klimawoche findet in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Rathausmarkt statt.

Rigorth: Ich hoffe, das ist ein Zeichen dafür, dass sich die Hamburger Politik nun vermehrt mit der Klimaproblematik beschäftigt. Es kommt der Druck aus der Bevölkerung, sodass die Regionalregierungen endlich handeln müssen. Und am besten handeln wir alle zusammen: die Politik, die Unternehmen und die Verbraucher.

Und dann wird alles gut?

Rigorth: Schwierig. Wir haben einen großen Goliath, die globalisierte Indus­trie, und ganz viele Davids wie die kleinen Biohöfe, die versuchen, etwas zu ändern. Das ist ein ungleicher Kampf. Doch wir dürfen uns davon nicht ängstigen lassen. Ich höre mir den Spruch nicht mehr an: „Ich allein kann doch eh nix machen!“ Würden wir alle so denken, dann gute Nacht. Jeder sollte das tun, was er kann.

Finanzexperte Martin Nieswandt vom Verein VenGa e.V.

Mehr als 80 Prozent der Bürger und Bürgerinnen geben an, weder in Rüstung noch in Atomenergie, Kohle oder Kinderarbeit investieren zu wollen. Doch bislang sind erst drei Prozent der privaten Geldanlagen nach ethisch-nachhaltigen Kriterien angelegt. Woran hakt es?

Martin Nieswand: Das ist tatsächlich die große Herausforderung, mit der wir es zu tun haben. Wenn wir Leute fragen, ob sie in Rüstungskonzerne investieren wollen, dann sagen alle: Nein! Schaut man aber in ihre Depots hinein, dann tun sie das sehr wohl. Teilweise aus Unwissenheit.

Wie kann ich sicherstellen, dass meine persönlichen Werte bei der Geldanlage berücksichtigt werden?

Nieswand: Wir als Verein haben uns auf die Fahne geschrieben, Menschen Quellen aufzuzeigen. Wenn Sie beispielsweise sagen, niemals in Unternehmen investieren zu wollen, die Kinder beschäftigt, dann geben wir Tipps. Wir veranstalten regelmäßig große Informationsrunden.

Kann ich mit Klimaschutz Geld verdienen?

Nieswand: Eine Studie der Universität Hamburg hat gezeigt, dass es zumindest kein Nachteil ist, wenn man Nachhaltigkeit bei der Geldanlage berücksichtigt. In 50 Prozent der Fälle war es sogar von Vorteil. Versteht man ja auch leicht: Ich minimiere mein Risiko, wenn ich nicht in Firmen investieren, die die Öffentlichkeit regelmäßig belügen, so wie die Autohersteller es in den letzten Jahren getan haben.

Die Regierung plant 40 Milliarden Euro für den Klimaschutz ein, ein wichtiger Schritt?

Nieswand: Es geht sogar noch darüber hinaus. Die EU will über die nächsten zehn Jahre 500 Milliarden Euro investieren für den Umbau unseres Finanzsystems in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft. Und was macht Hamburg? Ein gutes Beispiel ist die Handelskammer Hamburg. Die haben viele Pensionsrückstellungen angesammelt, welche angelegt werden mussten. Das haben sie nach ethisch-nachhaltigen Kriterien getan. Es durften nur noch Unternehmen im Depot sein, die keine klimaschädlichen Auswirkungen haben. Wenn das sogar eine altehrwürdige Handelskammer schafft, dann bin ich zuversichtlich, dass das auch zu anderen durchdringt.

Worin haben Sie selbst investiert?

Nieswand: In meine drei Kinder. Da ist viel Kapital gebunden.

Die Hamburger Klimawoche

Die 11. Hamburger Klimawoche findet bis zum 29. September unter dem Motto „Das Klima braucht Dich“ statt. In der gesamten Stadt gibt es mehr als 250 Veranstaltungen. Die zentralen Termine finden auf dem Rathausmarkt statt.

Einige Beispiele vom heutigen Montag:

17.30–19.30 Uhr: Dokumentarfilm „The End Of Meat“ mit Regisseur Marc Pierschel (Abaton)

18–20 Uhr: Nordseeinseln in Gefahr – Wie der Klimawandel Inseln trifft (Bücherhalle Hamburg, Hühnerposten 1)

18–20 Uhr: Zero Waste im Alltag: Ein Step-by-Step-Guide zu mehr Nachhaltigkeit (Chile Haus, Pumpen 6)

Am 25.09. (10.30–12 Uhr) gibt es auf dem Rathausmarkt eine Liveschaltung zur Präsentation des IPCC-Sonderberichtes Ozeane, und am 28. 09. (16–17 Uhr) berichtet Boris Herrmann, Skipper des Teams Malizia, über seine Segelreise mit Greta Thunberg nach New York. An der St.- Petri-Kirche gibt es am 28./29. September eine Nachhaltigkeitsmesse mit 80 Ausstellern. Alle Termine: www.klimawoche.de