Wahl

CDU nominiert weitere Bürgerschaftskandidaten

Dennis Thering, CDU

Dennis Thering, CDU

Foto: Andreas Laible / HA

Dennis Thering wird bei Bürgerschaftswahl im Februar 2020 erneut auf Platz 1 der Liste seines Wahlkreises kandidieren.

Hamburg. Der CDU-Verkehrspolitiker Dennis Thering wird bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2020 erneut auf Platz 1 der Liste seines Wahlkreises Alstertal/Walddörfer kandidieren. Die Partei nominierte ihn am Mittwochabend mit 96,5 Prozent der Stimmen. Er wolle auch in Zukunft „für eine Baupolitik mit Augenmaß und die Erhaltung des grünen Charakters des Alstertals und der Walddörfer kämpfen“, sagte Thering. Auf Platz 2 im Wahlkreis nominierte die Partei den Finanzpolitiker der CDU-Fraktion, Thilo Kleibauer. Bei der Wahl 2015 hatte die CDU in diesem Wahlkreis zwei Mandate gewonnen.

Im Wahlkreis Bramfeld/Farmsen/Berne setzte sich am Mittwochabend der Sportpolitiker Thomas Kreuzmann mit 93 zu 77 Stimmen knapp gegen den Bezirksabgeordneten Sandro Kappe durch. Kreuzmann, der bereits seit 2008 für die CDU in der Bürgerschaft sitzt, sprach danach von einer „harten, aber fairen und demokratischen Auseinandersetzung ohne persönliche Anfeindungen“. Bereits nominiert auf den jeweils ersten Plätzen ihrer Wahlkreise hat die CDU Michael Westenberger (Rotherbaum-Harvestehude-Eimsbüttel-Ost), Philipp Heißner ( Stellingen/Eimsbüttel-West) und Ralf Niedmers (Wandsbek).

„Keimzelle politischer Arbeit“

Für größere Diskussionen hatte die Nominierung der CDU-Ortsvorsitzenden Silke Seif im Wahlkreis Lokstedt/Niendorf/Schnelsen gesorgt. Nicht weil jemand Seif die Befähigung oder das Engagement abgesprochen hätte, sondern weil der über Parteigrenzen hinaus geschätzte Wissenschafts- und Digitalpolitiker Carsten Ovens ihr weichen musste.

„Unser Ziel ist es, in den Wahlkreisen einen guten Mix aus engagierten Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen“, sagte CDU-Chef Roland Heintze. „Der Wahlkreis ist die Keimzelle politischer Arbeit und zentraler Kontaktpunkt mit unseren Wählerinnen und Wählern. Hier ist Zuhören und Anpacken gleichermaßen gefragt.“