Umfrage zum Konsumalltag

Worüber ärgern sich Hamburger? So können Sie teilnehmen

Vergangenes Jahr nervte viele Verbraucher in Hamburg unnötige Umverpackungen etwa bei Orangen oder Bananen (Symbolbild).

Vergangenes Jahr nervte viele Verbraucher in Hamburg unnötige Umverpackungen etwa bei Orangen oder Bananen (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa Themendienst/Benjamin Nolte

Beim „Verbraucherschutz-Pegel“ fragt die Behörde nach den größten Ärgernissen im Alltag. Teilnahme noch bis Ende Januar möglich.

Hamburg.  Lange Wartezeiten beim Arzt, nervige Telefonwerbung und zu viel Zucker in den Lebensmitteln – bis zum 31. Januar können die Hamburger ihren Alltagsärger der Verbraucherzentrale bei der Online-Umfrage zum „Verbraucherschutz-Pegel“ mitteilen.

„Mehr als 2100 Hamburger haben bislang teilgenommen und die drängendsten Probleme beim Verbraucherschutz-Pegel genannt“, sagte Susanne Lehmann von der Verbraucherzentrale Hamburg am Mittwoch dem Abendblatt. „Wir hoffen, dass möglichst viele mitmachen und wir den Verbraucherschutz in der Hansestadt weiter voranbringen.“

Wichtigste Themenbereich: Lebensmittel

Die Trends sind bereits erkennbar: Unnötige Plastik- und Umverpackungen, niedrige Sparzinsen, Werbemails und zu lange Wartezeiten auf einem Termin beim Facharzt – darüber ärgern sich die Verbraucher in Hamburg am meisten. Erstmals wird in diesem Jahr gefragt, ob sich die Verbraucher weniger Zucker in Lebensmitteln wünschen.

„Das scheint den Nerv getroffen zu haben“, so Susanne Lehmann. Der wichtigste Themenbereich in Hamburg seien die Lebensmittel. Fast 100 Prozent der User geben zumindest ein Thema aus diesem Bereich als problematisch an. Dazu gehören zum Beispiel versteckte Preiserhöhungen. Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen.

2017 waren Plastikverpackungen auf Platz 1

Im vergangenen Jahr hatten die Hamburger vor allem über unnötige Plastikverpackungen geklagt. Auch niedrige Sparzinsen, Werbemails und zu lange Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt zählten zu den größten Ärgernissen im Konsumalltag der Bürger in der Hansestadt. 2017 hatten sich 2040 Bürger an der Aktion beteiligt.