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Kunstrasen für den SC Poppenbüttel wird geplant

Genervt: der Geschäftsführer des SC Poppenbüttel, Wolfgang Haumüller (r.), Yvonne Rabbe (3. Vorsitzende) und Alexander Busch (Vereinsjugendleiter).

Genervt: der Geschäftsführer des SC Poppenbüttel, Wolfgang Haumüller (r.), Yvonne Rabbe (3. Vorsitzende) und Alexander Busch (Vereinsjugendleiter).

Foto: Andreas Laible / HA

Politik und Verein arbeiten gemeinsam an dem Projekt. Erste Gutachten sind in Arbeit. Nächstes Treffen für Februar vorgesehen.

Hamburg.  Das Engagement des SC Poppenbüttel für einen neuen Kunstrasenplatz zeigt Wirkung. Nachdem der Verein im November mit knapp 100 Mann bei der Bezirksversammlung aufgetreten war, um seine Not deutlich zu machen, ist in den vergangenen Wochen im Alstertal einiges passiert. Bereits kurz nach der Versammlung kam es auf Initiative von Cem Berk, dem sportpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, zu einem Treffen aller Beteiligten.

„In einem angenehmen und konstruktiven Gespräch wurden die ersten Zielsetzungen, auch in zeitlicher Hinsicht, definiert“, sagt Wolfgang Haumüller, Geschäftsführer des Vereins. Sein Dank gelte Berk, „denn die schnelle Umsetzung dieser Zusammenkunft empfinden wir nicht als selbstverständlich“.

Nächstes Treffen im Februar

Einen Tag vor Nikolaus wurde eine Baugrunduntersuchung durchgeführt. Sowohl auf dem betroffenen Platz, als auch auf einem kleinen Steinplatz, den der Verein ebenfalls umgestalten möchte. „Wenn dabei nicht etwas Unerwartetes zu Tage tritt, wird danach eine Planungsunterlage mit der genauen Lage des Platzes hergestellt“, so Haumüller. „Sobald die vorliegt, werden wir uns um die weiteren Vorbereitungen kümmern. Denn es fehlen noch ein Lärm- und Lichtgutachten und Bauanträge für die Flutlichtanlage und die Laufbahn.“

Ein nächstes Treffen in großer Runde sei für den Februar vorgesehen. Dann soll unter anderem der Bauantrag für die neue Flutlichtanlage besprochen werden. Auch die Laufbahn wird dort diskutiert. „Dazu kommt die Kostenplanung“, so Haumüller. „Wir als Verantwortliche des Vereins sind jetzt guter Hoffnung, dass der erste Spatenstich im Frühjahr 2019 erfolgen kann“, sagt der Geschäftsführer. Damit die Mitglieder vielleicht schon im kommenden Sommer auf einem schönen neuen Rasen trainieren und spielen können.