Immobilien Hamburg

Bezirk Mitte will jedes Jahr 1000 Wohnungen bauen

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Eines der Ziele der Stadtplaner ist es, auch in zentralen Innenstadtbereichen neuen Wohnraum durch "Verdichtung" zu schaffen.

Altstadt. Der Bezirk Mitte will in den kommenden drei Jahren 3000 neue Wohnungen bauen lassen. Damit übernimmt der vom SPD-Mann Markus Schreiber geführte Bezirk einen großen Anteil bei der Förderung des Wohnungsbaus, der für Gesamt-Hamburg bei 5000 bis 6000 pro Jahr liegen soll.

Michael Mathe, der Stadtplaner im Bezirk, hat dazu ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. Eines der Ziele ist es, auch in zentralen Innenstadtbereichen neuen Wohnraum durch "Verdichtung" zu schaffen. Dabei sollen nicht nur Freiflächen bebaut werden - wie etwa im Katharinenquartier in der Altstadt. "Wir wollen auch hoch statt flach bauen", sagt Markus Schreiber. Als Beispiel nannte er das alte Gebäude von 1000 Töpfe in St. Georg. "Statt des Flachbaus entsteht dort ein mehrstöckiges Wohnhaus."

Der Bezirk Mitte will weiterhin "Flächen mit größeren Restriktionen" entwickeln und dazu mit den "gesetzlichen Grundlagen kreativ umgehen", heißt es in einem Papier. Dazu sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Investoren, Wohnungsunternehmen, den bezirklichen Fachämtern und den Senatsbehörden erforderlich. Das ist ein Plan, der in der Vergangenheit, wie das Gängeviertel zeigt, nicht immer gut geklappt hat. Der aber nun, mit einem SPD-geführten Rathaus und einem (höchstwahrscheinlich auch) SPD-geführten Bezirk Mitte, sehr viel leichter machbar wäre.