Deutschland sucht den Superstar

Daumen drücken für Hamburger Kandidatin Silvia

Heute Abend muss Silvia Amaru aus Bramfeld der Jury erneut beweisen, dass sie das Zeug zum neuen Superstar hat. Sie hat gute Chancen.

Hamburg. Mit ihren braunen Augen, dem charmanten Lächeln und ihrem italienischen Temperament hat sie Pop-Titan Dieter Bohlen sofort in Ihren Bann gezogen: Die Hamburgerin Silvia Amaru (21) ist der neue Star der Casting Show Deutschland sucht den Superstar. Am Mittwoch Abend heißt es "Daumen drücken" für die Abiturientin aus Bramfeld. Im so genannten Recall, der zweiten Stufe des Castings in Hamburg, muss sie ihr Können beweisen und die Jury davon überzeugen, dass sie das Zeug zum neuen Superstar hat.

"Natürlich ist es etwas ganz anderes vor der Jury im Fernsehen zu singen, aber ich kenne es ja schon, auf der Bühne zu stehen", sagt die junge Frau, die gerade mitten in ihren Abiturprüfungen steckt. "Aber die Leute von DSDS sind alle sehr nett und wir Kandidaten fühlen uns super wohl dort." Dass Silvia eine enorme Bühnenpräsenz hat, beweist die junge Hamburgerin schon seit ihrer Kindheit. Über Jahre hinweg hat sie bei den Alsterspatzen gesungen, fünf Jahre lang trat sie regelmäßig mit dem Chor in der Hamburger Staatsoper auf. Derzeit spielt sie drei Mal in der Woche im Delphi Showpalast im Stück "Sonne Strand und Meer" die Rolle einer jungen Animateurin und verbreitet dort gute Laune.

+++ Bohlen schaut in die Röhre: DSDS verliert gegen "Stubbe" +++

Das kann die junge Frau aber nicht nur auf der Bühne. Aufgewachsen in einer italienischen Großfamilie, ihre Eltern stammen aus Sizilien und führen das Restaurant "Porto Nova" in der Hamburger Altstadt, lebt sie das italienische Lebensgefühl selbst im kühlen Norden. "Bei uns ist es immer laut, wir lieben die Musik und die Stimmung ist eigentlich immer gut", sagt Silvia und lacht. Ab und zu hilft sie im Restaurant der Familie hinter dem Tresen aus. Gemeinsam mit ihrem Vater Guiseppe bietet sie den Gästen dann manchmal sogar ein Live-Konzert an. "Wenn es um die Musik geht, kann ich mich immer auf meinen Vater zählen", sagt Silvia. "Er unterstützt mich und ist stolz, dass ich mit DSDS die Chance nutze, voll durchzustarten." Die junge Künstlerin will die TV-Show als Sprungbrett nutzen, will beweisen, dass eine junge Frau bei DSDS gewinnen kann. "Auch deutsche Musik kann gut sein."

Bei der Casting-Show hat sie die Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Model-Trainer Bruce Darnell und der Cascada-Frontfrau Natalie Horler, mit ihrem Lieblingslied "If I Ain't got you" von Alicia Keys überzeugt. "Das ist mein Lied. Wenn ich jemandem etwas vorsingen soll, dann suche ich mir immer diesen Song aus. Er ist wunderschön."

+++ DSDS mit Bruce Darnell +++

Ein halber Profi ist Silvia Amaru jedoch schon jetzt. Ein Jahr lang besuchte sie die Stage School in Hamburg, nimmt mittlerweile privaten Schauspiel- und Gesangsunterricht. Klavier spielt sie seit ihrem siebten Lebensjahr. "Und wenn ich in der richtigen Stimmung bin, dann schreibe ich auch gerne eigene Lieder", sagt die 21-Jährige. "Das geht aber nicht auf Knopfdruck. Dazu brauche ich Fantasie und ich muss mich inspirieren lassen."

Ihre Ideen holt sich die junge Frau in ihrer Freizeit, in der sie gerne in der Stadt unterwegs ist. Drei Mal in der Woche geht Silvia ins Fitnesstudio, geht gerne Shoppen mit ihren Freundinnen. Im Sommer ist sie in Beachclubs anzutreffen, geht gerne an der Alster oder im Hafen spazieren. "Ich mache nicht an jedem Wochenende Party, das ist nicht so mein Ding", sagt die gebürtige Hamburgerin. "Da muss es schon wirklich etwas zu feiern geben, damit ich so richtig auf den Putz haue."

Das könnte jedoch passieren, wenn sie bei DSDS nun so richtig durchstartet. Am Mittwoch Abend entscheidet sich, ob Silvia Amaru die Jury erneut mit ihrem Gesang überzeugen kann. Diesmal muss sie in einer Gruppe mit zwei anderen jungen Frauen auftreten. Eine Herausforderung, die Silvia jedoch gerne annimmt. "Natürlich hat man ein mulmiges Gefühl dabei, wenn man zwei starke Konkurrentinnen an seiner Seite hat", sagt die Schülerin. "Aber ich bin einfach ich selbst und davon überzeugt, dass es nur so funktionieren kann. Man muss einfach authentisch bleiben und nicht versuchen eine Rolle zu spielen."