Hamburger Wohnungsmarkt

Preise für Immobilien um acht Prozent gestiegen

Nur in den Metropolen Berlin und München gab es 2011 ähnliche Preisentwicklungen, ergab eine Datenbank-Auswertung des Bankenverbandes vdp.

Hamburg/Berlin. Lagen im vergangenen Jahr die Preissteigerungen bei Wohnimmobilien in den meisten der 412 Kreise meist bei ein bis drei Prozent, haben sich in der Metropole Hamburg die Preise um 8,1 Prozent nach oben entwickelt. Damit ist die Hansestadt bei der Entwicklung der Immobilienpreise, insbesondere bei Eigentumswohnungen, bundesweit an der Spitze, wie eine Marktbeobachtung des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) ergab. Nur in München (plus 8,7 Prozent) und Berlin (plus 8,6 Prozent) waren ähnliche Entwicklungen zu verzeichnen - in der Hauptstadt allerdings auf niedrigerem Ausgangsniveau.

Der vdp sammelt seit 2004 systematisch Immobilientransaktionen in eine Datenbank und kann mit ihrer Hilfe die Preisentwicklung von Wohnimmobilien in allen deutschen Kreisen abbilden.

Anzeichen für eine Immobilienblase sieht man beim vdp nicht. „Aktuell sind bundesweit auf den Märkten für Wohnimmobilien keine Preisblasen erkennbar. Die auf den Märkten für Eigentumswohnungen in einigen deutschen Großstädten zu beobachtenden stärkeren Preissteigerungen lassen sich bislang fundamental erklären“, betonte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp, am Dienstag am Rande eines Immobilienforums des Verbandes in Berlin.

Der über die letzten beiden Jahre gemessene bundesweite Preisanstieg von 4,8 % für selbst genutztes Wohneigentum biete vor dem Hintergrund der allgemeinen Teuerung sowie der Einkommens-, Beschäftigungs- und Bevölkerungsentwicklung keinen Anlass zur Besorgnis, erklärte Dr. Franz Eilers, Leiter Immobilienmarktforschung der vdp-Tochter vdpResearch.

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