Verkehrsprojekt

Stresemannstraße wird fünf Monate lang zur Einbahnstraße

So soll die Kreuzung Bahrenfelder Chaussee/Von-Sauer-Straße nach dem Umbau aussehen: Der Straßenzug Stresemannstraße, Bahrenfelder Chaussee, Luruper Chaussee und Luruper Hauptstraße wird ab 5. März in zehn Abschnitten saniert

So soll die Kreuzung Bahrenfelder Chaussee/Von-Sauer-Straße nach dem Umbau aussehen: Der Straßenzug Stresemannstraße, Bahrenfelder Chaussee, Luruper Chaussee und Luruper Hauptstraße wird ab 5. März in zehn Abschnitten saniert

Foto: VHH

Am 5. März startet Hamburgs größtes Sanierungsprojekt: Dann werden zwischen Bahrenfeld und Lurup nicht nur Straßen modernisiert.

Hamburg. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) bezeichnet es als das "größte Straßensanierungsprojekt der Stadt": Pünktlich zum Start der Frühjahrsferien werden ab 5. März im Hamburger Westen die Stresemannstraße, die Bahrenfelder Chaussee, die Luruper Chaussee sowie die Luruper Hauptstraße im großen Stil neu hergerichtet.

In fünf Monaten Bauzeit sollen dann in zehn Abschnitten insgesamt 65.000 Quadratmeter Fahrbahnen sowie 2100 Meter Radweg erneuert werden. Auf rund 3,3 Kilometern sollen 1,6 Meter breite Fahrradstreifen angelegt werden. Außerdem werden Bushaltestellen der Linien 2 und 3 barrierefrei ausgebaut, wie der LSBG am Donnerstag mitteilte.

Einbahnstraßenregelung zur Bauzeit

Während der Bauarbeiten werden die betroffenen Straßen als Einbahnstraßen geführt. Für die Stresemannstraße gilt dies ab Höhe Plöner Straße in Richtung Westen auf einer Länge von vier Kilometern. Stadteinwärts werde der Durchgangsverkehr über Ebertallee, Osdorfer Weg und Von-Sauer-Straße auf die Bahrenfelder Chaussee umgeleitet, stadtauswärts durch das Gewerbegebiet über Plöner Straße, Leunastraße und Bornkampsweg auf die Bahrenfelder Chaussee.

"Wir geben in diesem Jahr weiter Gas bei der wichtigen nachhaltigen Sanierung unserer Straße", sagte Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof. Dabei werde darauf geachtet, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer "so gering wie möglich zu halten". Dies gelte auch für die Zusammenfassung der Baustellen in Bahrenfeld. Dort solle zudem die Erreichbarkeit der Geschäfte entlang der Strecke jederzeit gewährleistet werden. Im vergangenen Jahr haben LSBG und die Bezirke in Hamburg laut Rieckhof 105 Kilometer Straße saniert.