Berlin. Viele Angebote, viele verschiedene Auswahlkriterien: Der Bewerbungsprozess für ein Stipendium zur Studienfinanzierung kann abschreckend wirken. Wo Interessierte kostenlose Beratung finden.

Wie soll ich mein Studium finanzieren? Diese Frage stellt sich während Corona-Pandemie oftmals besonders dringlich. Eine Möglichkeit kann ein Stipendium sein. Die Förderungen stehen in der Regel nicht nur Bewerberinnen und Bewerbern mit Bestleistungen in Schule oder Studium offen. Darauf weist die Initiative Elternkompass zum Beginn des Wintersemesters hin.

Gesellschaftliches Engagement und biografische Hürden spielen eine genauso wichtige Rolle bei der Vergabe, informiert die Stipendienhotline der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW).

Stiftungen und Förderwerke würden etwa darauf achten, ob Bewerber ehrenamtlich tätig sind. Außerdem können der familiäre Hintergrund oder biografische Besonderheiten entscheidend sein. Der Elternkompass nennt zum Beispiel Schicksalsschläge, körperliche Einschränkungen und Krankheiten.

Verschiedene Stiftungen bemühen sich auch verstärkt um Studierende, deren Eltern selbst nicht studiert haben oder die wenig Geld zur Verfügung haben.

Wer sich zu den über 2500 verschiedenen Angeboten und den jeweiligen Auswahlkriterien informieren möchte, kann sich an den Elternkompass wenden. Die Initiative bietet kostenfreie Beratung per Telefon oder Mail für Eltern, Studierende, Schülerinnen und Schüler.

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