Checkliste für Versicherung

Welchen Wert haben mein Haus und meine Einrichtung?

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Eine Liste vom eigenen Besitz zu machen, kann sich lohnen: Muss man der Versicherung Schäden melden, hat man die Übersicht schnell zur Hand.

Eine Liste vom eigenen Besitz zu machen, kann sich lohnen: Muss man der Versicherung Schäden melden, hat man die Übersicht schnell zur Hand.

Foto: dpa

Sie haben gerade etwas Zeit? Dann machen Sie mal eine Liste Ihres ganzen Besitzes. Die kann sehr wertvoll sein, wenn Unwetter Schäden am Haus und Hausrat verursachen.

Schäden durch Hagel, Starkregen und Stürme kann man nicht immer vermeiden. Man kann aber für den Fall der Fälle vorbereitet sein, so dass die Kosten für die Behebung der Schäden schnell von der Versicherung erstattet werden können. Vorausgesetzt: Sie haben eine Liste ihres Eigentums parat hat.

Hilfreich sind außerdem Fotos vom Zustand der Gebäude und Einrichtung und, wenn noch vorhanden, Scans der Kaufbelege. Die Dateien können etwa in einem Clouddienst liegen.

Warum die digitale Vorsorge?

Bei Überflutungen, aber auch Bränden sind ja nicht nur die Gegenstände zerstört, im Zweifel komplett weg, auch die Belege dafür sind es. Und in der Überforderung einer solchen Katastrophe erinnert man sich vielleicht auch nicht mehr an all sein Hab und Gut.

Wer lieber echte Belege behält, sollte diese ausgedruckten Fotos und Papierlisten bei Verwandten oder Bekannten, die nicht im eigenen Ort wohnen, lagern.

Wenn die Police Elementarschäden mit abdeckt, kommen laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft Gebäude- oder Hausratversicherungen für Schäden durch Wetterereignisse auf. Bei einem Schaden muss der Versicherte im Detail nachweisen, was zerstört wurde. Man sollte den Versicherer auch zügig über den Schaden informieren - noch bevor man zum Beispiel Handwerker mit der Reparatur beauftragt.

© dpa-infocom, dpa:220121-99-796070/2

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( dpa )