Hamburg. Betriebe im Norden verkaufen etwa 30 Prozent weniger – vor allem an Supermärkte. Für das Problem der Branche gibt es viele Gründe.

Für die norddeutschen Spargelbauern und die Käufer des Edelgemüses aus regionalem Anbau hätte es ein sehr schönes Jahr werden können: Das Wetter war seit Erntebeginn geradezu ideal und sorgte dafür, dass weder viel zu viele noch zu wenige der Stangen geerntet wurden, und: „Die Preise liegen in dieser Saison unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre“, sagt Fred Eickhorst, der Geschäftsführer und Vorstandssprecher der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer. Dem Verband gehören 500 Betriebe in Norddeutschland an.