Energie

Greenpeace Energy wächst so stark wie nie zuvor

Der Friday-for-Future-Bewegung um Aktivistin Greta Thunberg – hier bei einer Demo in Hamburg – schreibt Greenpeace Energy einen Teil des Kundenwachstums zu.

Der Friday-for-Future-Bewegung um Aktivistin Greta Thunberg – hier bei einer Demo in Hamburg – schreibt Greenpeace Energy einen Teil des Kundenwachstums zu.

Foto: Marcelo Hernandez / FUNKE Foto Services

Hamburger Energieanbieter gewinnt mehr als 23.000 neue Kunden – auch dank der Fridays-for-Future-Bewegung.

Hamburg.  2019 ist der Klimaschutz verstärkt in das Bewusstsein der Deutschen getreten – und ein Hamburger Unternehmen profitiert davon. „In diesem besonders stark von der Fridays-for-Future-Generation geprägten Jahr hatten wir das größte Kundenwachstum unserer Geschichte“, sagt Nils Müller, Vorstand bei Greenpeace Energy.

173.000 Verbraucher nutzen Strom von Greenpeace Energy

Mehr als 23.000 Kunden seien hinzugekommen, teilte die Genossenschaft mit Sitz in der HafenCity am Sonntag bei der Vorstellung ihres Jahresabschlusses mit. Insgesamt beliefere man nun gut 173.000 Verbraucher mit Ökostrom und dem Gasprodukt proWindgas, das die Windgastechnologie fördert.

„Die Menschen wollen offensichtlich nicht länger auf den konsequenten Klimaschutz warten, den die Bundesregierung nicht liefert. Also nehmen sie ihn einfach selbst in die Hand“, sagt Müller: „Als Ökoenergiegenossenschaft mit 20 Jahren glaubwürdigem Einsatz für die Energiewende profitieren wir von diesem starken Willen zum Wandel.“

Das könnte Sie auch interessieren:

1168 neue Mitglieder wurden hinzugewonnen. Die Zahl der Genossen stieg damit um 4,7 Prozent auf 26.216. Sie erhielten auf ihre Einlage eine Gewinnausschüttung von 1,5 Prozent.

Ökoenergiegenossenschaft verzeichnet 128,9 Millionen Euro Umsatz

Greenpeace Energy beschäftigte zum Jahresende 126 Mitarbeiter, steigerte den Umsatz um 17 Prozent auf 128,9 Millionen Euro und wies einen Gewinn vor Steuern von 3,5 Millionen Euro aus.

Im Vorjahr lag das Ebit allerdings noch bei 5,9 Millionen Euro. Für 2020 geht der Vorstand trotz der Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie von einem neutralen bis positiven Jahresergebnis aus.

( woh )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Wirtschaft