Umstrukturierung

Deutsche Telekom schließt drei Shops in Hamburg

Ein Telekom-Shop: Das Unternehmen will in Hamburg drei Filialen schließen.

Ein Telekom-Shop: Das Unternehmen will in Hamburg drei Filialen schließen.

Foto: Wagner / picture alliance / Fotostand

Bundesweit kostet der Sparkurs bis Ende kommenden Jahres 800 Stellen. Welche Filialen in der Hansestadt betroffen sind.

Hamburg. Die Deutsche Telekom schließt bis Ende 2021 drei ihrer insgesamt 15 eigenen Shops im Großraum Hamburg. Man sei wegen der zu geringen Kundenfrequenz dazu gezwungen, zudem gebe es in der Nähe jeweils andere Telekom-Shops, sagte ein Unternehmenssprecher dem Abendblatt.

Betroffen seien die Filialen in der Mönckebergstraße 20, der Gerhofstraße 40 und am Friedrich-Ebert-Damm 111. Bundesweit sollen 99 der insgesamt 504 eigenen Shops schließen. Insgesamt 800 Stellen werden so eingespart. Neben den eigenen Shops gibt es auch noch Franchise-Filialen und Partner-Shops, die Telekom-Produkte anbieten.

Gewerkschaft Ver.di war bei Umbau einbezogen

Betriebsbedingte Kündigungen sollen bis zum Ende der Umstrukturierung ausgeschlossen sein – stattdessen sollen die Stellen über Abfindungen, Altersteilzeit oder Wechsel auf andere Jobs im Konzern eingespart werden. Die Gewerkschaft Ver.di, die daran beteiligt war, den Umbau möglichst sozialverträglich zu gestalten, begrüßte die Einigung.

Nach Angaben der Telekom werden weiterhin 86 Prozent der Kunden einen Telekom-Shop im Umkreis von 20 Kilometern haben. Zudem soll das Zusammenspiel von stationären und digitalen Vertriebswegen verbessert werden.