Hamburg Airport

Flughafen erwartet 3,5 Prozent mehr Passagiere in 2017

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Der Hamburg Airport Helmut Schmidt

Der Hamburg Airport Helmut Schmidt

Foto: Flughafen Hamburg

Die angepeilte Marke von 16 Millionen Passagieren wird voraussichtlich nach Weihnachten erreicht. 2017 soll die Zahl weiter steigen.

Hamburg.  Trotz der Streiks wird der Hamburger Flughafen in diesem Jahr die angepeilte Marke von 16 Millionen Passagieren voraussichtlich erreichen. „Wahrscheinlich können wir den 16-millionsten Fluggast aber erst nach Weihnachten begrüßen“, sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler dem Luftfahrt-Presse-Club in Hamburg. Damit erzielt Hamburg Airport ein Wachstum von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau (15,6 Millionen). Im Zeitraum bis Oktober übertraf man mit einem Plus von 3,3 Prozent die durchschnittliche Zuwachsrate der deutschen Verkehrsflughäfen von 3,0 Prozent. „Auch mit dem wirtschaftlichen Ergebnis können wir zufrieden sein“, sagte Eggenschwiler.

Er wies auf den Effizienzgewinn im Luftverkehr hin, der den Anwohnern zugute komme: In den zurückliegenden zehn Jahren ist die Passagierzahl in Hamburg um 26 Prozent gestiegen, während die Menge der Flugbewegungen um sieben Prozent abnahm. Allein in diesem Jahr hat die durchschnittliche Passagieranzahl pro Flug von knapp 110 auf 112 Personen zugenommen.

US-Airline United setzt Flüge aus

Durch die Streiks von Piloten und Kabinenpersonal gingen dem Flughafen ungefähr 35.000 Passagiere und Einnahmen in der Größenordnung von bis zu 300.000 Euro verloren. Für das kommende Jahr zeigte sich Eggenschwiler zuversichtlich: „Wir rechnen mit einem Verkehrswachstum von rund 3,5 Prozent.“ Das werde aber nicht reichen, um die Marke von 17 Millionen Fluggästen schon 2017 zu knacken.

Allerdings gibt es nicht nur gute Nachrichten: Die US-Airline United setzt die Flüge von Hamburg nach New York (Newark) vom 9. Januar bis Ende April aus (das Abendblatt berichtete). „Das ist für uns eine wichtige Strecke“, sagte Eggenschwiler. „Wir werden uns gemeinsam mit Hamburg Marketing dafür einsetzen, dass sie wieder ganzjährig bedient wird.“ Von Deutschland aus sei die Nachfrage recht gut, aber die Amerikaner hielten sich derzeit mit Reisen nach Europa stark zurück.

( vm )

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