Möbelhaus

Terror: Ikea verschärft Sicherheit in den Filialen

Konzernchef Peter Agnefjäll im Abendblatt-Interview: Sicherheit wird verschärft. Innenstadt-Konzept von Ikea Altona wird ausgebaut.

Hamburg. Der schwedische Möbelkonzern Ikea hat mit stärkeren Sicherheitsmaßnahmen in den eigenen Filialen auf die Terroranschläge von Paris reagiert. „Insbesondere in Frankreich haben wir verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen“, sagte der Konzernchef von Ikea, Peter Agnefjäll, dem Hamburger Abendblatt (Sonnabendausgabe). „Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat höchste Priorität. Wir sind stets in Kontakt mit den Behörden, um sicherzustellen, dass wir alle notwendigen Maßnahmen ergreifen.“

Die erste Ikea-Filiale in einer Fußgängerzone, die der Konzern im vergangenen Jahr in Hamburg-Altona eröffnete, stuft Agnefjäll als Erfolg ein. „Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden, das Haus wird gut von den Kunden angenommen“, sagte er. Derzeit denke Ikea darüber nach, weitere Filialen in Innenstädten zu eröffnen. „Die gesellschaftliche Entwicklung zeigt, dass immer mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel auch beim Möbeleinkauf benutzen und dem wollen wir Rechnung tragen.“