Hamburg. Terminalunternehmen zieht gegen Behörde HPA vor Gericht und bekommt Recht. Doch ob gebaggert wird, ist weiter unklar.

An der Kaimauer liegen riesige Berge voll mit Kohle und Erz. Der Hansaport am Sandauhafen ist Deutschlands größter Umschlagsterminal für Schüttgüter mit einer Wassertiefe von mehr als 15 Metern, so preist die HHLA ihr Tochterunternehmen auf ihrer Internetseite an. Doch derzeit kann der Hansaport dieses Versprechen nicht halten. Riesige Mengen an Schlick haben sich in dem Hafenbecken abgesetzt, so dass die Wassertiefe auf 13,50 Meter geschrumpft ist. Grund dafür ist, dass die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) den Sandauhafen nicht ausbaggert.