Goldpreis lockt: Hamburger verkaufen Familienschmuck

Hamburg. Goldrausch an Alster und Elbe: Immer mehr Hamburger plündern Dachböden und Schmuckdosen, um Ringe, Ketten oder Bestecke zu verkaufen. Grund: Gold (603 Euro pro Feinunze) und Silber (11,65 Euro) erreichen Rekordpreise, weil Anleger wegen der Börsen-Turbulenzen lieber in krisenfestere Edelmetalle investieren.

"Wir haben drei Viertel mehr Kunden als früher", sagt Erkan Say vom Schmuckgeschäft Goldstübchen in Wandsbek. Bundesweit meldet die Branche "40 Prozent Zuwachs bei der Rücknahme von Schmuck". Der Wertzuwachs kann sich sehen lassen: Für ein schweres Gold-Armband, das in den 70ern 600 Mark gekostet hat, bekommen Kunden heute schon mal 600 Euro.

Die Juweliere berichten, dass viele Kunden das erlöste Geld allerdings auch umgehend wieder ausgeben - für neuen Schmuck

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